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Der Senator für Inneres

Corona-Kontrollen in Bremen – Montag, 30.11. bis Donnerstag, 03.12.2020

04.12.2020




Anzeigen wegen Ordnungswidrigkeiten Aufklärungs- gespräche Ermahnungen Quarantäne- kontrollen
Ordnungsamt und Polizei Bremen 486 172 155 1830

Die Polizei Bremen und der Ordnungsdienst sind täglich im Stadtgebiet Bremen sowie in Bremen-Nord zur Überwachung der Einhaltung der aktuell geltenden Corona-Regeln unterwegs. Dies erfordert – insbesondere vor dem Hintergrund des aktuell massiven Infektionsgeschehens - intensive, vielzählige stichprobenartige Kontrollen.

Auch von Montag, 30. November, bis Donnerstag, 3. Dezember, waren Kräfte des Ordnungsdienstes und der Polizei zu unterschiedlichen Maßnahmen unterwegs, wie z.B. die Überprüfung der Maskenpflicht in den ausgewiesenen Zonen, an den BSAG-Haltestellen und in den BSAG-Fahrzeugen; die Kontrolle in Einkaufszentren, von Kiosken, gastronomischen Betrieben und des Außerhausverkaufsverbots alkoholischer Getränke; die Einhaltung der Kontaktbeschränkungen im öffentlichen Raum sowie der Hygienekonzepte in Supermärkten, Fachgeschäften und Frisörsalons.

Die Einsatzkräfte leiteten 486 Anzeigen wegen Ordnungswidrigkeiten nach dem Infektionsschutzgesetz ein, insbesondere wegen Verstößen gegen die Maskenpflicht und den Mindestabstand. In 172 Fällen erfolgten Erläuterungen und Hinweise zu den bestehenden Verhaltenspflichten, wie z.B. zur Einhaltung des Mindestabstandes oder zu betrieblichen Hygienemaßnahmen. Aber auch in Bussen und Bahnen sowie an den Haltestellen werden nach wie vor Anzeigen gefertigt wegen Verstößen gegen die Maskenpflicht. Insgesamt mussten 155 Mal Personen ermahnt bzw. aufgefordert werden, ihre Maske aufzusetzen oder Abstände einzuhalten.

In 1.830 Fällen überprüften Teams des Ordnungsdienstes vor Ort die Einhaltung von Quarantäneanordnungen des Gesundheitsamts.

Dabei traf ein Kontrollteam in einem Geschäft auf eine Person, die wegen eines positiven Tests zur häuslichen Absonderung verpflichtet war, auf der Arbeit an. Sie erhielt eine Anzeige. Neun Kolleginnen und Kollegen wurden noch vor Ort in Rücksprache mit dem Gesundheitsamt als Kontaktpersonen eingestuft und in die häusliche Absonderung geschickt. Des Weiteren konnte kein Schutz- und Hygienekonzept vorgelegt werden und es hielten sich zu viele Kundinnen und Kunden im Geschäft auf. Der Geschäftsinhaber erhielt eine Anzeige.
Weil in einer Arztpraxis ein Schutz- und Hygienekonzept fehlte, fertigte das Kontrollteam des Ordnungsdienstes eine Anzeige.

Ansprechpartnerin für die Medien:
Rose Gerdts-Schiffler, Pressesprecherin beim Senator für Inneres, Tel.: (0421) 361-9002, E-Mail: rose.gerdts-schiffler@Inneres.Bremen.de