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Die Senatorin für Wissenschaft und Häfen

Senatorin Dr. Schilling hält Rede an der World Maritime University in Malmö

"Bremen bietet alles, um national und international erfolgreich zu sein"

15.09.2020

Bremens Senatorin für Wissenschaft und Häfen, Dr. Claudia Schilling, hat am Montag (14.09.2020) zur Begrüßung der neuen Studierenden eine Rede an der World Maritime University (WMU) in Malmö in Schweden gehalten. Sie hob dabei nicht nur die wirtschaftliche Bedeutung der bremischen Häfen hervor, sondern gab auch einen Ausblick in die Zukunft.

Senatorin Dr. Schilling (rechts) überreicht der Universitäts-Präsidentin Dr. Doumbia-Henry die Speckflagge
Senatorin Dr. Schilling (rechts) überreicht der Universitäts-Präsidentin Dr. Doumbia-Henry die Speckflagge

Dr. Schilling: "Bremen befindet sich in einem stetigen Strukturwandel von einem typischen Schiffbau- und Hafenstandort zu einem zukunftsorientierten Wirtschaftsstandort mit hoher technologischer Kompetenz. Dennoch ist die maritime Logistik seit jeher ein Kernsektor der bremischen Wirtschaft. Dank der herausragenden Fachkompetenz der Unternehmen hat sich die Logistik zu einem sektorübergreifenden Cluster sowie zu einem effektiven Beschäftigungsfeld entwickelt. Bremen bietet alles, was ein Logistikstandort braucht, um national und international erfolgreich zu sein."

Die Senatorin ist sich sicher, dass die Corona-Pandemie zwar die weltweiten Vertriebsprozesse verändert hat, die maritime Industrie jedoch auch künftig eine wichtige Rolle in der globalen Wirtschaft spielen wird.

Schilling: „Ich bin überzeugt, dass die Globalisierung nach der Pandemie weitergehen wird. Einzelne Strategien oder Vertriebsprozesse werden jedoch in Zukunft überprüft und möglicherweise durch andere Strategien ersetzt. Die maritime Industrie wird weiterhin ein wesentlicher Bestandteil dieser neuen Lieferketten sein.“

Im Anschluss an die Studienstart-Zeremonie tauschte sich Senatorin Schilling mit der Universitäts-Präsidentin, Dr. Cleopatra Doumbia-Henry, über weitere Kooperationen zwischen Bremen und der WMU aus. Schilling: "Ich freue mich sehr über diese fruchtbare Zusammenarbeit und bin sehr zuversichtlich, dass sie auch in Zukunft fortgesetzt wird."

Die World Maritime University (WMU) wurde 1983 durch Beschluss der Vollversammlung der Internationalen Seeschifffahrt-Organisation (IMO) als UN-Institution gegründet. An drei Standorten auf der Welt – Malmö/Schweden der Hauptstandort, Shanghai/China und Dalian/China - kann man schifffahrtsbezogene Studiengänge belegen, um so die bereits begonnene Karriere im maritimen Sektor auf internationaler Ebene zu vertiefen oder zu spezialisieren. Die Studenten der WMU haben bereits ein Hochschulstudium oder Vergleichbares hinter sich.

Bremen hat eine entscheidende Rolle bei der Entwicklung der WMU gespielt. Im Gründungsjahr 1983 wurde Prof. Dr. Günther Zade, ehemaliger Leiter des Fachbereichs Nautik an der Hochschule Bremen, von der UNO zum Hauptplaner und zum stellvertretenden Präsidenten der Universität ernannt. Bis zu seiner Pensionierung im Jahr 2002 hatte der Bremer Kapitän und Dozent Günther Zade entscheidenden Einfluss auf die Entwicklung der WMU.

Schilling: "Er half mit, Brücken zwischen dem WMU und Bremen sowie zu anderen maritimen Akteuren in Deutschland zu bauen." Bremer Hafenkapitäne, Beschäftigte von bremenports und der senatorischen Hafenabteilung sind als Dozierende an der WMU tätig. Die Bremer und Bremerhavener Hafenanlagen, Institute und Hochschulen sind Exkursionsziele der WMU.

Ansprechpartner für die Medien:
Sebastian Rösener, Pressesprecher bei der Senatorin für Wissenschaft und Häfen, Tel.: (0421) 361-83155, E-Mail: sebastian.roesener@swh.bremen.de

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