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Die Senatorin für Finanzen

Beitrag zum Bürokratieabbau

Senat will Ehrenamtliche durch Bundesratsinitiative zur Erhöhung der Freigrenze bei Körperschafts- und Gewerbesteuer entlasten

15.05.2018

Kleine Vereine sollen von bürokratischen und steuerrechtlichen Aufgaben entlastet werden. Der Senat hat deshalb heute (15. Mai 2018) eine Bundesratsinitiative beschlossen, mit der die Einnahmengrenze für die Befreiung von der Körperschafts- und der Gewerbesteuer von derzeit 35.000 Euro auf 45.000 Euro erhöht werden soll. Die Freigrenze wurde zuletzt vor über zehn Jahren angepasst.

Finanzsenatorin Karoline Linnert betont: "Unsere Bundesratsinitiative ist ein Beitrag zum Bürokratieabbau. Wir wollen die vielen Ehrenamtlichen in den Vereinen entlasten, die sich in ihrer Freizeit für unsere Gesellschaft engagieren." Angesichts der breiten Zustimmung seitens der anderen Bundesländer zur angekündigten Bremer Initiative rechnet die Finanzsenatorin mit einer Mehrheit im Bundesrat für die Erhöhung der Freigrenze. Neben dem Bundesrat muss auch der Bundestag einen entsprechenden Beschluss fassen, damit die Abgabenordnung geändert werden kann.