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Der Senator für Wirtschaft, Arbeit und Häfen

Günthner: Ein „überwiegend erfolgreiches Jahr 2017“ - Hafenspiegel dokumentiert Ergebnisse des vergangenen Hafenjahres

Pressemitteilung von bremenports:

27.04.2018

Das Jahr 2017 war für die bremischen Häfen in mehrfacher Hinsicht ein überwiegend erfolgreiches Jahr. Dies ist eine zentrale Botschaft des Hafenspiegels Bremische Häfen 2017, der jetzt vom Senator für Wirtschaft, Arbeit und Häfen und der Hafengesellschaft bremenports herausgegeben worden ist.

Ein besonders erfolgreiches Kapitel wurde im vergangenen Jahr auf dem Kreuzfahrtterminal Columbus Cruise Center Bremerhaven geschrieben. Nachdem bereits im Vorjahr mit 98.530 Passagieren ein neuer Bestwert erreicht worden war, wurde dieses Ergebnis im vergangenen Jahr noch einmal deutlich gesteigert. 165.610 Passagiere starteten oder beendeten ihre Reise auf der Columbusinsel in Bremerhaven. Sowohl bei den eingehenden Passagieren (99.250 Personen) als auch bei den ausgehenden Passagieren (66.090 Passagiere) wurden neue Bestwerte erreicht.

Mit erfreulichen Daten kann auch der Automobilumschlag aufwarten. Mit 2.303.895 in Bremen umgeschlagenen Fahrzeugen wurde die bisherige Bestmarke aus dem Jahr 2014 deutlich übertroffen. Eine deutliche Steigerungsrate gab es nicht nur im Export sondern auch bei der Einfuhr von Fahrzeugen. Dieser stieg auf 675.103 und damit auf einen neuen Höchstwert. Insgesamt liefen 1.496 Autotransporter die Ro-Ro-Anlagen im Überseehafen Bremerhaven an, dies sind jahresdurchschnittlich mehr als vier Autotransporter pro Tag.

Im Segment der Containerschiffe sind die unaufhaltsam wachsenden Schiffsgrößen auffällig. Während in Bremerhaven die Zahl der Schiffsankünfte mit Tiefgängen bis 12,50 Meter zurückgeht, steigt die Zahl der Schiffe mit Tiefgängen über 13,50 Meter kontinuierlich an. Hatten im Jahr 2013 lediglich 26 der Großcontainerschiffe am Containerterminal festgemacht, waren es im vergangenen Jahr 2017 bereits 57 tiefgehende Schiffe, die überwiegend den Mega-Containerschiffen zuzurechnen sind. Insgesamt stagnierte der Containerverkehr. Mit 5,5 Mio. Containern wurden 26.000 Container weniger als im Vorjahr umgeschlagen. 55,2 Prozent der Container werden von Bremerhaven aus weiterverschifft. 44,8 Prozent werden – überwiegend über Straße und Schiene – ins Hinterland verbracht. Die Anteile von Straße (51,2 %) und Schiene (46 %) sind dabei weitgehend unverändert.

Insgesamt wurden in den stadtbremischen Häfen 74.183.000 Tonnen umgeschlagen, dies sind knapp eine Million Tonnen weniger als im Jahr 2016. Im Land Bremen landeten insgesamt 7.683 Schiffe ihre Ladung an. In Bremen-Stadt stieg die Zahl der abgefertigten Schiffe von 1.362 auf 1.398, in Bremerhaven sank die Zahl der Schiffe von 6.525 auf 6.285. Die durchschnittliche Größe über alle Schiffe stieg von 30.622 BRZ auf 32.659 BRZ.

Der Senator für Wirtschaft, Arbeit und Häfen, Martin Günthner, bewertete das Jahr 2017 als „überwiegend erfolgreich“. Für die Entwicklung der bremischen Wirtschaft sei der maritime Sektor ein entscheidender Faktor. „Der Neubau der Westkaje im Kaiserhafen setzt ein deutliches Zeichen, dass der Senat kontinuierlich an der Optimierung der maritimen Infrastruktur arbeite. Mit der jetzt beschlossenen Großinvestition in eine neue Columbuskaje wird die Entwicklung der Kreuzfahrt nachhaltig gestützt.“ Insgesamt werde mit diesen Bauprojekten ein Investitionsvolumen von 110 Millionen Euro bewegt.

bremenports Geschäftsführer Robert Howe hob die im vergangenen Jahr fertiggestellte Baumaßnahme für die Hafeneisenbahn am Imsumer Deich besonders heraus. „Bremerhaven ist bereits jetzt der Hafen in Europa mit dem prozentual stärksten Eisenbahnanteil. Mit der jetzt erfolgten Investition in die Hafeneisenbahn haben wir einen starken Impuls für weiteres Mengenwachstum im Hinterlandverkehr gesetzt.“

Den vollständigen Hafenspiegel finden Sie hier...