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Die Senatorin für Soziales, Jugend, Frauen, Integration und Sport

Im Sporthaushalt stehen 75.000 Euro für die Arbeit mit Flüchtlingen bereit

Integrationsbudget „Sport für Flüchtlinge“ - 5.000 Euro in der ersten Tranche

13.02.2018

Mit 75.000 Euro für Investitionen und laufende Kosten fördert die Senatorin für Soziales, Jugend, Frauen, Integration und Sport auch dieses Jahr Sportvereine bei Projekten zur Integration durch den Sport. Den ersten Anträgen von Vereinen haben heute (Dienstag, 13. Februar 2017) die Vertreterinnen und Vertreter der Sportdeputation zugestimmt. Mit dem zusätzlichen Geld aus dem Integrationsbudget „Sport für Flüchtlinge“ können die Vereine ihren eigenen Aufwand sowie kleinere und größere Anschaffungen finanzieren. Drei Vereine haben insgesamt 5.430 Euro beantragt und heute zugesprochen bekommen. „Die Beschäftigten im Sportamt freut sich also über weitere Anträge aus den Vereinen“, sagte Sportsenatorin Anja Stahmann und ergänzte: „Der Vereinssport kann ein ganz wichtiges Instrument der Integration sein. Deshalb möchten wir auch in diesem Jahr unsere Sportvereine ermutigen, Flüchtlinge in ihr Vereinsleben zu integrieren.“

Weitere Vergaberunden soll es im Laufe des Jahres geben, die Vereine können sich fortlaufend um die Mittel bewerben.

Die Angebote im Einzelnen:

  • Mit 2.200 Euro stattet der Allgemeine Gröpelinger Sportverein von 1908 e. V. eine 20-köpfige Fußballmannschaft mit Sportbekleidung, Trainings- und Spielmaterialien aus und finanziert die Kosten für einen Betreuer in Höhe von 200 Euro. Die Spieler stammen aus Syrien. Der Antrag war schon im vergangenen Jahr gestellt worden, konnte aber nicht mehr berücksichtigt werden, weil die finanziellen Mittel aus dem Integrationsbudget „Sport für Flüchtlinge“ bereits aufgebraucht waren.
  • 2.030 Euro hat der TuS Huchting für das Thaiboxen in der Boxzeile Huchting zugesprochen bekommen. Damit wird ein bereits bestehendes Angebot für 12 junge Flüchtlinge ab 12 Jahren geöffnet und mit einem zusätzlichen Trainer besetzt. Trainiert wird zweimal in der Woche zwei Stunden. Mit dem Geld werden Thaibox-Pratzen beschafft, Körperprotektoren, Schienbeinschützer und Boxhandschuhe.
  • Mit 1.200 Euro finanziert der TuS International ein Karate-Angebot für syrische Flüchtlinge, ebenfalls für Pratzen sowie für Bänder, Medizinbälle und anderes.