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Die Senatorin für Kinder und Bildung

Zum Auslandspraktikum nach Liverpool

Berufsschüler und –schülerinnen aus Osterholz auf den Spuren der Beatles

20.12.2016
Die Beatles Statue in Liverpool, jpg, 25.7 KB
Die Beatles Statue in Liverpool

In manchen Ecken dieser Welt kennen sich die Berufsschülerinnen und Berufsschüler der Helmut Schmidt Schule in Bremen-Osterholz bereits aus. Bereits 2016 waren 34 Jugendliche zu einem dreiwöchigen Auslandspraktikum in Cork (Irland). Und so soll es weitergehen. 2017 werden 48 Auszubildende ein Praktikum in Liverpool (England) absolvieren. "In der ersten Woche werden die jungen Leute 40 Stunden in einem Intensivkurs in Englisch unterrichtet, dann geht es in die Praxis", sagt Schulleiter Werner Eisenach. Die ersten vierzehn reisen vom 1. bis 22. April in die englische Hafenstadt. Sie wohnen in Studentenwohnheimen, die nach Ansicht des Schulleiters mindestens 2-3-Sterne-Niveau haben. "Ziel dieses EU-geförderten Projektes der Schule ist es, dass die Schüler sowohl ihre Fremdsprachenkenntnisse verbessern als auch ihre individuelle kulturelle Kompetenz erhöhen", so der Schulleiter. Dazu gehört natürlich auch auf den Spuren der Beatles zu wandern.
Wie in diesem Jahr hat die Helmut Schmidt Schule auch für 2017 einen Antrag für das EU-Projekt "ERASMUS+" gestellt und wieder einen hohen Förderbetrag von 47.000 Euro erhalten, aus dem die meisten Kosten dieses Auslandsprojektes bezahlt werden. Jeder Teilnehmer und jede Teilnehmerin erhält aus dem EU-Programm von der Schule für diese drei Wochen einen Zuschuss von 950 bis 1000 Euro. Dieser Betrag deckt die Kosten des Sprachkurses, die Betreuungs- und Vermittlungskosten, die Kosten für Unterbringung in Familien oder in Studentenwohnheimen und einen Teil der Flugkosten.

Die Situation am Arbeitsplatz ist in Irland und in England anders als in Deutschland und man kann nicht alles mit deutschem Standard messen, so die Eindrücke der ersten 20 Berufsschüler. "Das Arbeiten auf engstem Raum ist schon sehr gewöhnungsbedürftig", stellt die angehende Kauffrau für Büromanagement Ann-Kathrin Martens fest und ihre Mitschülerin Patricia Schirmer ergänzt: "Wir wurden aber sehr geschätzt, weil wir viele Bürotätigkeiten schon kannten. So habe ich gleich Sekretariats- und Buchhaltungsaufgaben übernommen und bei meiner Abreise wurde mir sogar ein Jobangebot unterbreitet." Berufsschüler Viktor Hirsch ergänzt: "Das war eine tolle Erfahrung, die wir in Cork gemacht haben. Wir haben viel gelernt und viel erlebt." Eine Erfahrung haben alle Teilnehmer dieses Praktikumsprogramms gemacht: Die Angst Englisch zu sprechen verflog von Tag zu Tag und sie haben nicht nur das Land kennengelernt, sondern auch viele nette Menschen.

Foto: Werner Eisenach