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Die Senatorin für Soziales, Jugend, Integration und Sport

Kein gesundheitliches Risiko für Kindergarten-Kinder durch Bio-Geflügelfleisch

05.06.2002

Das Bundesinstitut für gesundheitlichen Verbraucherschutz und Veterinärmedizin (BgVV) hat die Auffassung des Bremer Gesundheitsressorts bestätigt, wonach von der Menge mit Nitrofen belastetem Bio-Geflügelfleisch, die Kinder in Kindergärten der Hansestadt gegessen haben könnten, kein gesundheitliches Risiko ausgeht. Zudem teilte das BgVV mit, es sei wenig wahrscheinlich, dass das in den Kindertagesstätten verzehrte Geflügelfleisch durchgängig mit dem Höchstwert von 0,45 mg Nitrofen/kg belastet war, weil die bisher festgestellten Rückstandswerte in Getreide, Fleisch und Eiern sehr unterschiedlich seien.


Gesundheitssenatorin Karin Röpke reagierte mit Erleichterung auf die Mitteilung. Es bleibe jedoch dabei, so die Senatorin, dass in Kindergärten vorerst kein Bio-Geflügelfleisch auf den Tisch komme.


Unterdessen hat das Lebensmittelgeschäft „Raab’s Biofleischwaren“ mitgeteilt, dass es nur insgesamt 44 Kilo Bio-Geflügelfleisch an Kindertagesstätten in Bremen verkauft habe. Gestern musste noch davon ausgegangen werden, dass es maximal bis zu 300 Kilo gewesen seien.