Sie sind hier:
  • Neue Perspektiven für die Bahnhofsvorstadt – Grundstück Bahnhofsvorplatz verkauft

Die Senatorin für Klimaschutz, Umwelt, Mobilität, Stadtentwicklung und Wohnungsbau

Neue Perspektiven für die Bahnhofsvorstadt – Grundstück Bahnhofsvorplatz verkauft

22.02.2012

Gestern, Dienstag, 21. Februar 2012, hat die Stadt Bremen über die WFB Wirtschaftsförderung Bremen GmbH das Grundstück Bahnhofsvorplatz an die Achim Griese Treuhandgesellschaft mbH verkauft.

Der auf Einzelhandels- und Einkaufszentren spezialisierte Hamburger Projektentwickler wird noch in diesem Jahr einen Bauantrag stellen, der Baubeginn ist für das 2. Halbjahr 2012 vorgesehen. Grundlage der Bauplanung ist der Siegerentwurf im Architekturwettbewerb der Stadt Bremen aus dem Architekturbüro Max Dudler Zürich/Berlin.

„Damit sind wir einen großen Schritt weitergekommen in der Verbesserung der Bahnhofsvorstadt“, sagt Joachim Lohse, Senator für Umwelt, Bau und Verkehr, zu dem Vertragsabschluss. „Der Bahnhofsplatz als Tor zur Innenstadt erhält ein neues Aussehen und eine neue Perspektive.“

Planung des Bahnhofsvorplatzes mit Blickrichtung  Stadtmitte, jpg, 133.3 KB
Planung des Bahnhofsvorplatzes mit Blickrichtung Stadtmitte

Der Siegerentwurf sieht auf dem rund 5.580 Quadratmeter großen Areal einen zweiteiligen Gebäudekomplex vor, der durch einen Öffentlichen Fußweg Richtung Innenstadt durchquert wird. Die beiden Gebäude werden neben drei Untergeschossen jeweils sieben Stockwerke und ca. 40.000 Quadratmeter Bruttogeschossfläche haben. Die helle Natursteinfassade mit großen Fensteröffnungen zeichnet den geplanten markanten Gebäudekomplex aus.

Im 1. Untergeschoss, im Erdgeschoss und im 1. Obergeschoss werden Einzelhandelsgeschäfte, Gastronomie und Dienstleister angesiedelt. Gegenwärtig wird mit namhaften Firmen des deutschen Filialhandels aus den Branchen Lebensmittel, Schuh- und Textilhandel über die Anmietung größerer Flächen verhandelt, wobei der Investor auch eine deutliche Nachfrage von Dienstleistern für die Einzelhandelsflächen feststellt. Die Nachfrage kleinerer Geschäfte aus dem örtlichen Einzelhandel wird nach Vermietung an die Ankermieter in das Konzept integriert.

Planung des Bahnhofsvorplatzes mit Blickrichtung  Bremer Hauptbahnhof, jpg, 146.4 KB
Planung des Bahnhofsvorplatzes mit Blickrichtung Bremer Hauptbahnhof

Der östliche Gebäudeteil ist bereits an einen internationalen Hotel-Betreiber vermietet worden, der dort rund 315 Doppelzimmer sowohl im gehobenen als auch im Drei-Sterne-Standard anbieten wird. Im südöstlichen Teil wird gegenwärtig über die Ansiedlung eines Ärztezentrums bzw. einer Tagesklinik verhandelt, alternativ sind die Flächen dieses Gebäudes zur Bürovermietung vorgesehen.

In zwei Tiefgaragenebenen werden rund 320 Stellplätze zur Verfügung stehen, die durch einen überregionalen Parkhausbetreiber als öffentliche Lang- und Kurzzeitparkplätze im 24-Stundenservice vermietet werden.

Die Bau- und Investitionskosten werden im zweistelligen Millionenbereich liegen. Die Gesamtbauzeit wird rund 2 bis 2,5 Jahre betragen, so dass heute mit einer Gesamtfertigstellung des Bauvorhabens Ende 2014 gerechnet wird.

Fotos: Pressereferat, Senator für Umwelt, Bau und Verkehr