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Der Senator für Kultur

Bürgermeister Dr. Carsten Sieling empfängt die Bremer Kulturszene im Rathaus

01.02.2019
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Bürgermeister Sieling. Ein attraktives Kulturangebot ist ein wichtiger Standortfaktor, der die Stadt auch für Auswärtige interessant macht

Mehr als 100 Künstlerinnen und Künstler sowie Leiterinnen und Leiter von Kultureinrichtungen nahmen heute (Freitag, 1. Februar 2019) am Senatsempfang „Kulturimpuls 2019“ für die Bremer Kulturszene in der Oberen Halle des Rathauses teil. Nach der musikalischen Eröffnung durch ein Trio der Bremer Philharmoniker begrüßte sie Bremens Kultursenator, Bürgermeister Dr. Carsten Sieling, und dankte ihnen für ihre engagierte Arbeit. „Wir können uns glücklich schätzen, solch ein vielfältiges und innovatives Kulturleben zu haben, das Bremen zu einer lebenswerten Stadt macht. Dazu gehören unsere großen Einrichtungen genauso wie die vielen freien Akteure und ihre Projekte“, sagte der Bürgermeister. Ein attraktives Kulturangebot sei ein wichtiger Standortfaktor, der die Stadt auch für Auswärtige interessant mache.

Der Kultursenator betonte, dass die Akteure weiterhin auf eine stabile und verlässliche Förderung zählen könnten. Er dankte allen, die sich an den Diskussionen und Workshops zum Kulturförderbericht beteiligt haben. Dieser enthält eine fundierte Bestandsaufnahme, macht die Förderkriterien transparent und formuliert Entwicklungsperspektiven für die Kulturszene. „Mir ist es wichtig, dass auch in der Kultur auskömmliche Honorare gezahlt werden und die dort Tätigen eine angemessene Alterssicherung erwerben“, konkretisierte der Bürgermeister ein Anliegen. Dies müsse künftig bei der Projektmittelvergabe stärker berücksichtig werden.

Die Neuordnung der Bund-Länder-Finanzbeziehungen eröffnet Bremen ab 2020 größere finanzielle Spielräume, von denen auch die Kultur profitieren soll. „Das von mir verantwortete Haus, die Kulturbehörde, schafft schon jetzt die fachliche Grundlage für die Einbringung in den nächsten Haushalt“, erklärte der Kultursenator.

Die großen, auch überregional wahrgenommenen Einrichtungen sollen, wenn sie Mehrbedarfe nachweisen können, finanziell bessergestellt werden, so Kulturstaatsrätin Carmen Emigholz. Neben der seit Jahren bewährten Strategie, mit den Einrichtungen mehrjährige Kontrakte abzuschließen, soll nun ein Finanzierungskonzept für die Freie Szene auf den Weg gebracht werden, dass sich an den individuellen Arbeitsverhältnissen orientiert. Bausteine dafür sind in den „Denkzellen“ mit der Freien Szene schon definiert worden. Staatsrätin Emigholz regte an, im Rahmen der Projektförderung Qualifizierungsgutscheine zu vergeben, mit denen angehende freischaffende Künstlerinnen und Künstler eine fachspezifische Berufsberatung in Anspruch nehmen können. „Ich freue mich, dass der Dialog mit der Freien Szene in den Denkzellen fortgeführt wird“, sagte der Bürgermeister.
Abschließend dankte er den Sponsorinnen und Sponsoren und allen ehrenamtlichen Kräften für ihr bürgerschaftliches und mäzenatisches Engagement, ohne das vieles nicht verwirklicht werden könnte.

Ansprechpartnerin für die Medien:: Alexandra Albrecht, Pressesprecherin beim Senator für Kultur, Tel.: (0421) 361-16173, E-Mail: alexandra.albrecht@kultur.bremen.de

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