Sie sind hier:
  • Deputation für Umwelt, Bau, Verkehr, Stadtentwicklung, Energie und Landwirtschaft bewilligt mehrere Millionen Euro für Integriertes Entwicklungskonzept Gröpelingen

Der Senator für Umwelt, Bau und Verkehr

Deputation für Umwelt, Bau, Verkehr, Stadtentwicklung, Energie und Landwirtschaft bewilligt mehrere Millionen Euro für Integriertes Entwicklungskonzept Gröpelingen

Senator Lohse betont wichtigen sozialen und stadtgestalterischen Charakter des Konzepts und die Aufwertung des Stadtteils

02.11.2018

Die Deputation für Umwelt, Bau, Verkehr, Stadtentwicklung, Energie und Landwirtschaft hat am Donnerstag (1. November) mehrere Projekte im Rahmen des integrierten Entwicklungskonzeptes Gröpelingen verabschiedet. Dazu zählen vier Millionen Euro aus dem EU-Programm EFRE und dem Städtebauförderungsprogramm „Soziale Stadt“ für den Neubau der Oberschule Ohlenhof und die Gestaltung des Campus Ohlenhof.

Weitere 1,3 Millionen Euro wurden aus Städtebaufördermitteln bewilligt für die Sanierung des Oslebshauser Parks. Als Stadtoase besitzt der Park eine potentiell hohe Aufenthaltsqualität und ökologische Bedeutung, deren Nutzung, Attraktivität und Wahrnehmbarkeit derzeit jedoch erheblich eingeschränkt sind: Substanzschäden an Wegen und Ausstattungselementen, vergreiste Gehölz-strukturen und verwilderte Zugangsbereiche aus den anliegenden Quartieren führen zu einem wenig attraktiven Gesamtbild, so dass der Park in einer öffentlichen Umfrage Bremer Grünanlagen die schlechteste Bewertung erfuhr. Jetzt sollen die Eingänge in den Park neu gestaltet werden. Die Wege im Park werden erneuert, es wird mehr Bänke geben. Eine Spiel- und Liegewiese soll geschaffen werden. Und die Verknüpfung mit der Oberschule soll überarbeitet werden.

Zusätzliche 663.000 Euro bewilligte die Deputation für den Quartierstreffpunkt Greifswalder Platz. Ziel ist es, den sanierungsbedürftigen, heute ausschließlich als Spielplatz genutzten Platz behutsam und qualitätsvoll zu einem Quartierstreffpunkt mit Gartencharakter weiterzuentwickeln. Der Platz soll sich für unterschiedliche Nutzergruppen öffnen und als bauliche Einladung Spiel-, Bewegungs- und Aufenthaltsmöglichkeiten für alle Generationen und Kulturen bieten.

Joachim Lohse, Senator für Umwelt, Bau und Verkehr, betonte den wichtigen sozialen und stadtgestalterischen Charakter des Integrierten Entwicklungskonzepts. „Damit wird der Stadtteil und auch der gesamte Bremer Westen erheblich aufgewertet. Ich freue mich sehr, dass es gelungen ist, diese wichtigen Punkte des Konzeptes zu verabschieden.“