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Senatskanzlei

Bürgermeister Sieling unterwegs in Walle – Stadtteil mit Aufbruchstimmung

Kleinteilige und weltoffene Struktur macht Walle stark

08.03.2018
Bei einem Rundgang präsentiert Geschäftsführer Prof. Dr. Markus Zeller die Produkte der Brauerei , jpg, 51.7 KB
Bei einem Rundgang präsentiert Geschäftsführer Prof. Dr. Markus Zeller die Produkte der Brauerei

Die Freie Brau Union Bremen und das Kulturhaus Walle Brodelpott e.V. waren Ziele eines Stadtteilbesuchs von Bürgermeister Dr. Carsten Sieling. In den historischen Brauerei-Gebäuden in der Theodorstraße traf sich Sieling am 7. März 2018 mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie mit Geschäftsführer Prof. Dr. Markus Zeller zum Gespräch. Zeller führte den Bürgermeister durch die Produktion, informierte auch über die Entwicklung der Bierstadt Bremen. Nach langjähriger Pause wird auf dem Betriebsgelände im Osterfeuerbergviertel nun wieder Bier gebraut. Und das mit großem Erfolg. Genuss- und Lebensmittel mit einer spürbaren Verankerung in der Region sind bei den Bremerinnen und Bremern sehr gefragt. Das zeigt sich auch daran, dass unterm Dach des alten Brauereigebäudes jetzt eine Kaffeerösterei ihren Betrieb aufgenommen hat und der Geschichte Bremens als Kaffeestadt ein weiteres Kapitel hinzufügt. Der Bürgermeister ist begeistert: „Hier kann man Aufbruchstimmung spüren, schmecken und riechen.“ Und weiter: „Das kommunikative und kreative Klima in Walle ist beeindruckend. Der Stadtteil entwickelt sich in die richtige Richtung. Die kleinteilige, weltoffene und überschaubare Struktur macht diesen Stadtteil stark.“

Gespräch über die Kunst im Quartier: Geschäftsführerin Janine Claßen und Bürgermeister Sieling, jpg, 45.4 KB
Gespräch über die Kunst im Quartier: Geschäftsführerin Janine Claßen und Bürgermeister Sieling

Von dieser Stärke überzeugte sich Sieling anschließend auch im Kulturhaus Walle Brodelpott e.V. in der Schleswiger Straße. Das Kulturhaus wurde 1981 von jungen Studierenden auf einer winzigen Ladenfläche gegründet. Nach mehreren Umzügen gibt es heute eine Bibliothek und ein Geschichtskontor, das sich mit der Recherche über die Geschichte des Bremer Westens und der Geschichtsvermittlung beschäftigt. Außerdem sorgen Konzerte, Vorträge, Ausstellungen und viele andere Veranstaltungen für ein buntes Programm. Geschäftsführerin Janine Claßen: „Wir wenden uns mit erfolgreich-etablierten und auch mit neuen Veranstaltungsformaten an die Menschen im Quartier: Mit Beats & Bummel zum Beispiel, einem Nachtflohmarkt mit feinen Elektro-Sounds.“ Die Bibliothek des Hauses widmet sich intensiv der Leseförderung junger Menschen und wird reichlich genutzt.

Überseestadt
Zu guter Letzt sprachen der Bürgermeister und der Sprecher des Waller Beirates, Wolfgang Golinski, über die weitere Entwicklung des Bremer Westens und die Erfolgsgeschichte der Überseestadt. Das Viertel gibt Bremen als Stadt am Fluss ein neues Gesicht, ist ein begehrter Ort zum Arbeiten, zum Wohnen und Leben. Die neuen Wohnquartiere haben auch für Menschen mit „kleinem Geldbeutel“ Angebote. Beide waren sich einig: Die Entwicklung des Quartiers ginge in einem viel schnellerem Tempo vor sich, als man sich das in der Planungszeit habe vorstellen können. Nun sei beim Ausbau der sozialen Infrastruktur und der Verbesserung der Verkehrssituation mehr Tempo gefragt.

Foto: Senatspressestelle