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Der Senator für Wirtschaft, Arbeit und Häfen | Senatskanzlei

Bei Logistik ganz weit vorne - Bürgermeister und Wirtschaftssenator besuchen FIEGE Logistik

Vorbild bei Integration von Flüchtlingen

02.03.2017
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Mit rund 20.000 Beschäftigten in 1.300 Unternehmen ist die Logistikbranche ein zentraler Baustein der bremischen Wirtschaft. Zum Auftakt ihrer Serie von Unternehmensbesuchen unter dem Motto ‚Starke Wirtschaft. Starkes Land.‘ haben Bürgermeister Dr. Carsten Sieling und Martin Günthner, Senator für Wirtschaft, Arbeit und Häfen, heute (Donnerstag, 2. März 2017) den Kontraktlogistikdienstleister Fiege im Güterverkehrszentrum besucht.

Das Familienunternehmen in fünfter Generation mit Stammsitz in Greven/Westfalen beschäftigt über 10.000 Mitarbeiter an 160 Standorten in 15 Ländern. Ob Mode, Medizinprodukte, Reifen oder andere Konsumgüter, ob auf der Straße oder Schiene, per See- oder Luftfracht, Fiege entwickelt für seine Kunden das passende Logistikkonzept. "Die richtige Planung der Warentransporte und Abläufe ist als Dienstleistung für andere Branchen unverzichtbar geworden, um Produktionen am Laufe zu halten und Kundenwünsche erfüllen zu können", so versteht Niederlassungsleiter Frank Breth sein Geschäft. "Unser weltweites Netzwerk macht es unseren Kunden möglich, Geschäftspartner überall auf der Welt zu haben. Wir sorgen dafür, dass Waren zur richtigen Zeit am richtigen Ort sind." Mit seiner verkehrstechnisch guten Lagen an der A27 und A1 ist Bremen ein wichtiges Drehkreuz innerhalb Deutschlands. Das Güterverkehrszentrum, in dem auch Fiege seinen Sitz hat, belegt im europäischen Ranking hinter Verona/Italien den zweiten Platz und wurde zuletzt 2015 als Deutschlands bestes Logistik-Gewerbegebiet ausgezeichnet.

Wirtschaftssenator Martin Günthner, Firmeninhaber Heinz Fiege, Bürgermeister Dr. Carsten Sieling und Niederlassungsleiter Frank Breth nehmen eines der vielen Produkte in Augenschein, deren Logistik und Transport Fiege organisiert., jpg, 44.8 KB
Wirtschaftssenator Martin Günthner, Firmeninhaber Heinz Fiege, Bürgermeister Dr. Carsten Sieling und Niederlassungsleiter Frank Breth nehmen eines der vielen Produkte in Augenschein, deren Logistik und Transport Fiege organisiert.

Beispielhaftes Engagement für Flüchtlinge
Die Niederlassung in Bremen, die sich inzwischen auf drei Standorte in der Hansestadt erstreckt, wurde 1960 eröffnet. 118 Angestellte hat Fiege in Bremen. Seit letztem Jahr sind elf Flüchtlinge hinzugekommen. Auf Initiative des Niederlassungsleiters Frank Breth nehmen die elf Männer an einem sechsmonatigen Qualifizierungsprojekt teil, um anschließend in eine Ausbildung zum Fachlageristen oder zur Fachkraft für Lagerlogistik überzugehen. Die Hälfte ihrer Arbeitszeit investiert das Unternehmen in Sprachvermittlung und hat dafür eigens einen Sprachlehrer ins Haus geholt. Aber auch Mitarbeiter, die dieselbe Muttersprache sprechen, wurden frei gestellt, um die neuen Kollegen in der Einarbeitungszeit zu unterstützen. "Dieses Beispiel zur Integration unserer neuen Mitbürger ist vorbildlich", kommentiert Bürgermeister Sieling das Engagement von Fiege Logistik. "Wir brauchen solche Unternehmen, denn nur mit ihrer Hilfe wird es möglich sein, die Potenziale, der vielen Menschen, die neu zu uns nach Deutschland gekommen sind, für alle Seiten sinnvoll zu nutzen. Arbeit ist dabei ein elementarer Baustein auf dem Weg zur Integration."

Zukunftsbranche
Das Internet und die zunehmende Technologisierung haben die Logistikbranche und ihre Arbeit enorm verändert. Schiffe, Flugzeuge und LKW lassen sich heute genauestens orten und damit Zeitabläufe detailliert planen. Aus schwerer körperlicher Arbeit sind vollautomatische Förderwege innerhalb eines Unternehmens geworden. "In der Logistikbranche bündelt sich die ganze Bandbreite von Tätigkeiten: einfache Helferjobs, Fachkräfte und Betriebswirte mit Hochschulabschluss", so Senator Günthner. "Logistik ist dabei eine Zukunftsbranche, die als Dienstleistung für andere Branchen eine nicht wegdenkbare Rolle spielt und ständig auf der Suche nach Nachwuchskräften ist."

Mit den Unternehmensbesuchen unter der Überschrift "Starke Wirtschaft. Starkes Land" wollen Bremens Bürgermeister und der Wirtschaftssenator einen Beitrag leisten, um besondere Unternehmensleistungen für den Standort Bremen zu würdigen und herauszustellen.

Foto: Pressestelle des Senators für Wirtschaft, Arbeit und Häfen