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Senatskanzlei

Stadtteilbesuch in Oberneuland

08.02.2017
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Gesprächsrunde in Oberneuland: Bürgermeister Sieling mit Eltern, Schul- und Ortsamtsleitung sowie Beiratssprecherin

Zu wissen, was die Menschen umtreibt, welche Sorgen sie haben und welche Erwartungen sie an die Politik formulieren - Stadtteilbesuche sind wichtig, um sich vor Ort zu informieren und die Anliegen, die die Menschen im Stadtteil gerade bewegen, mitzunehmen. Im Rahmen seiner regelmäßigen Stadtteilbesuchsreihe hat sich Bürgermeister Carsten Sieling daher am 8. Februar in Oberneuland über das neu entstehende Wohnquartier auf dem Gelände des Büroparks informiert und Gespräche mit Eltern, Schulleitung und Beiratsvertretern in der Grundschule Oberneuland geführt. Zum Abschluss stand eine Bürgersprechstunde in den Räumen des Lür-Kropp-Hofes auf dem Programm.

"In den Bürgersprechstunden, die ich im Rahmen eines Stadtteilbesuches immer anbiete, kriege ich ganz direkt gesagt, welche Erwartungen die Leute an mich und den Senat haben und das ist in meiner täglichen Arbeit von großer Bedeutung", so der Bürgermeister im Anschluss an den Besuch. Oberneuland sei ein toller, ein starker Stadtteil und biete eine hohe Lebensqualität für seine Bewohnerinnen und Bewohner.
"Aber natürlich ist es auch so: Verbesserungsbedarf kann man immer erkennen, wie in allen Stadtteilen, die einen Bevölkerungszuwachs haben. Ob das Verkehrswege, Kindergärten- und Schulversorgung oder Ganztagsbetreuung betrifft. Ein wachsender Stadtteil braucht Angebote für Familien, nicht nur für die, aber für diese ganz besonders. Das reicht von der städtebaulichen Entwicklung bis zu sozialen Angeboten und den Bildungseinrichtungen. Am Büropark Oberneuland lässt sich die Entwicklung gut ablesen. Ich freue mich daher sehr, dass ich im März dort die Grundsteinlegung für 56 öffentlich geförderte Wohnungen übernehmen kann. Zudem wird dort gerade eine neue Kindertagesstätte geplant", so Sieling.

Darüber hinaus wisse man sehr genau, dass bis zum Jahr 2020 noch eine Reihe weiterer Gruppen im Stadtteil zur Betreuung der Kinder gebraucht würden. Der Ausbau des Platzangebotes im Kita- und Schulbereich im gesamten Stadtgebiet stelle deshalb eines der wichtigsten Handlungsfelder für den Senat in den kommenden Monaten dar.

Foto: Nina Goetz