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Die Senatorin für Arbeit, Soziales, Jugend und Integration

Enge Zusammenarbeit bei Fachkräftesicherung und Qualifizierung

Senatorin Dr. Schilling begrüßt neue Chefin der Arbeitsagentur Bremen-Bremerhaven

12.08.2026

Die Senatorin für Arbeit, Soziales, Jugend und Integration, Dr. Claudia Schilling, hat heute (12. August 2026) Tina Heliosch als neue Geschäftsführerin der Arbeitsagentur Bremen-Bremerhaven empfangen. Heliosch leitet die Bremer Arbeitsagentur seit dem 1. August 2026, zuvor war sie fast zehn Jahre Chefin der Agentur für Arbeit Vechta und seit Oktober 2024 interimsweise auch der Agentur für Arbeit Osnabrück.

Arbeitssenatorin Dr. Claudia Schilling (l.) und Staatsrat Dr. Gunnar Isenberg beim Austausch mit Tina Heliosch, Geschäftsführerin der Arbeitsagentur Bremen-Bremerhaven.
Arbeitssenatorin Dr. Claudia Schilling (l.) und Staatsrat Dr. Gunnar Isenberg beim Austausch mit Tina Heliosch, Geschäftsführerin der Arbeitsagentur Bremen-Bremerhaven. Foto: Sozialressort

Bei dem Austausch betonte die Arbeitssenatorin die bewährte Zusammenarbeit zwischen dem Land Bremen, der Agentur für Arbeit sowie den Jobcentern Bremen und Bremerhaven. Senatorin Dr. Claudia Schilling: "Wir wollen an die gute und vertrauensvolle gemeinsame Arbeit anknüpfen. Ich freue mich darauf, gemeinsam mit Tina Heliosch. neue Impulse zu setzen. Entscheidend ist, dass wir unsere Kräfte bündeln und Menschen in Bremen und Bremerhaven nachhaltig in Arbeit und Qualifizierung bringen."

Im Mittelpunkt des Gesprächs standen die aktuelle Situation und die besonderen Herausforderungen des Bremer Arbeitsmarkts. Die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten ist in Bremen in den vergangenen zehn Jahren deutlich gestiegen. Einen wesentlichen Teil zu diesem Beschäftigungszuwachs tragen Menschen mit ausländischer Staatsangehörigkeit bei. Gleichzeitig bleiben die hohe Jugendarbeitslosigkeit und der hohe Anteil von langzeitarbeitslosen Menschen herausfordernd.

"Die Integration von Menschen mit ausländischer Staatsangehörigkeit in Beschäftigung ist längst ein zentraler Bestandteil unserer Fachkräftesicherung. Gleichzeitig dürfen wir diejenigen nicht aus dem Blick verlieren, die schon lange arbeitslos sind. Gerade bei Langzeitarbeitslosigkeit sind gezielte Qualifizierung und individuelle Unterstützung ganz entscheidende Ansatzpunkte", sagte Senatorin Dr. Schilling.

Neuer Durchgang des Programms ProKita II

Konkret um Qualifizierung ging es auch beim Thema berufliche Weiterbildung über das Qualifizierungschancengesetz (QCG). Für Bremen ist dieses Instrument insbesondere bei der Gewinnung zusätzlicher Fachkräfte für die Kindertagesbetreuung von Bedeutung. Ab September 2026 startet erneut ein Durchgang des Programms ProKita II mit bis zu 50 Teilnehmenden. Über eine 900-stündige sozialversicherungspflichtige Beschäftigung wird der Einstieg in eine berufsbegleitende Erzieherausbildung vorbereitet. Das Arbeitsressort setzt dabei auf eine möglichst umfassende Förderung durch die Agentur für Arbeit im Rahmen des QCG. "Wir wollen Menschen für den Erzieherberuf gewinnen und gleichzeitig den Fachkräftemangel in den Kitas bekämpfen", sagte die Senatorin. "Dafür brauchen wir gute Förderbedingungen."

Weitere Schwerpunkte des Gesprächs waren die gemeinsame Planung arbeitsmarktpolitischer Projekte und Programme des Landes, der Einsatz von Mitteln des Bundes-ESF sowie die Arbeit in der Trägerversammlung des Jobcenters Bremen und den Gremien der Jugendberufsagentur.

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Ansprechpartnerin für die Medien:
Nina Willborn, Pressesprecherin bei der Senatorin für Arbeit, Soziales, Jugend und Integration, Tel.: (0421) 361-20323, E-Mail: nina.willborn@soziales.bremen.de

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