Bürgermeister Bovenschulte unterwegs in Woltmershausen
12.08.2026Wo Kinder gemeinsam die Welt entdecken, Menschen ihre Freizeit direkt an der Weser verbringen, Radsportbegeisterte ihre Runden drehen und ältere Menschen selbstbestimmt wohnen können: Woltmershausen hat viele Seiten. Bürgermeister Andreas Bovenschulte hat sich am heutigen Mittwoch (12. August 2026) selbst ein Bild davon gemacht. Bei seinem Quartiersbesuch hat er das Gespräch mit den Menschen gesucht, die den Stadtteil mit ihren Ideen, ihrer Arbeit und ihrem Engagement prägen.
Die erste Station war die Kita Charlotte Niehaus der AWO am Dorfkampsweg. 142 Kinder werden hier in der 2024 neu gebauten Einrichtung betreut – von der Krippe über den Kindergarten bis zum Hort. Einen besonderen Stellenwert haben Sprache und Lesen: Die Kinder werden früh und spielerisch an Sprache, Bücher, Geschichten, Schrift und Lesen herangeführt. Hinzu kommen Angebote und Projekte rund um Natur und Umwelt, Gesundheit und Ernährung, Kunst, Kultur und Medien. Mit ihrer Familienberatung versteht sich die Kita zugleich als Anlaufstelle für die ganze Familie und ist eng mit Einrichtungen im Quartier vernetzt.
"Eine gute Kita ist viel mehr als ein Betreuungsort", sagt Bürgermeister Bovenschulte. "Hier werden Neugier und Freude am Lernen geweckt, Sprache gefördert und Familien begleitet. Besonders beeindruckt hat mich, wie eng diese Kita in Rablinghausen verwurzelt ist und wie selbstverständlich hier Bildung und Gemeinschaft zusammengehören."
Vom Dorfkampsweg ging es weiter ans Wasser zum Lankenauer Höft. Wo die Landzunge lange brachgelegen hatte, ist in den vergangenen Jahren ein vielseitiger Freizeit-, Gastronomie- und Veranstaltungsort entstanden. Restaurant und Eventflächen, Beachbar und Sandstrand, sowie Hausboote zum Übernachten und Tagen verbinden sich hier zu einem Standort, der Hafenatmosphäre und Weserblick zusammenbringt. Der ehemalige Radarturm soll künftig als Trauzimmer genutzt werden, so dass am Lankenauer Höft dann nicht nur Hochzeiten gefeiert, sondern auch geheiratet werden kann.
"Das Lankenauer Höft zeigt, welches Potenzial in Orten steckt. Hier ist mit viel Mut und einer besonderen Idee ein Ort entstanden, an dem Gastronomie, Veranstaltungen, Freizeit und Tourismus direkt am Wasser zusammenkommen – und der gleichzeitig einen ganz neuen Blick auf Bremen und seine Häfen eröffnet", so Bürgermeister Bovenschulte.
Sportlich wurde es dann bei der nächsten Station. Auf dem Gebiet der Pusdorfer Meile hat der 2021 gegründete Verein Pumptrack Bremen e. V. eine Pumptrack und Dirtpark-Anlage aufgebaut, die ständig weiterentwickelt wird. Das Angebot auf der 13.000 Quadratmeter großen Fläche richtet sich unter anderem an Menschen aus den Bereichen Mountainbike, Dirt und BMX – vom Breitensport bis zu ambitionierten Fahrerinnen und Fahrern, ist aber auch ein Ort, der allen Menschen im Stadtteil offensteht, die sich an der frischen Luft aufhalten wollen
Bürgermeister Bovenschulte: "Hier bringen Menschen ihre Begeisterung für den Sport und ihr ehrenamtliches Engagement zusammen. Solche Projekte schaffen Bewegungsmöglichkeiten, aber eben auch Orte, an denen man sich trifft und gemeinsam etwas auf die Beine stellt. Genau dieses Engagement macht unsere Quartiere lebendig."
Die letzte Station des Quartiersbesuchs führte Bürgermeister Bovenschulte ins Haus Lux im Tabakquartier. Die gerade erst eröffnete Einrichtung bietet Service-Wohnen für ältere Menschen. In dem fünfgeschossigen, barrierearmen Gebäude befinden sich 24 Wohnungen mit Wohnflächen zwischen 48 und 98 Quadratmetern. Alle Wohnungen sind an den Hausnotruf der Johanniter angeschlossen. Ein Beratungs- und Servicebüro der Johanniter-Unfall-Hilfe steht den Bewohnerinnen und Bewohnern bei Fragen des täglichen Lebens zur Seite und bietet bei Bedarf auch persönliche Beratung in den Wohnungen an.
"Viele Menschen wünschen sich, auch im Alter möglichst lange selbstbestimmt in den eigenen vier Wänden zu leben und gleichzeitig die Sicherheit zu haben, Unterstützung zu bekommen, wenn sie gebraucht wird. Das Haus Lux verbindet beides und zeigt damit, wie zeitgemäße Angebote für das Wohnen im Alter aussehen können", sagt Bürgermeister Bovenschulte.
Zum Abschluss seines Besuchs ist der Bürgermeister im Haus Lux mit den Menschen aus Woltmershausen ins direkte Gespräch gekommen. Bei einer Bürgersprechstunde hatten Bürgerinnen und Bürger die Gelegenheit, ihre Fragen, Anregungen und Anliegen persönlich an Bovenschulte zu richten.
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