Das Jugend Kompetenz Zentrum u25 ist seit vielen Jahren eine wichtige Anlaufstelle für junge Menschen mit Orientierungs- und Förderbedarf. Seit heute (25. Juni 2026) hat es offiziell einen neuen Standort an der Waller Heerstraße 196. Zur Eröffnung begrüßte Dr. Gunnar Isenberg, Staatsrat für Arbeit, die rund 100 Gäste, darunter Vertreterinnen und Vertreter der am Jugend Kompetenz Zentrum u25 beteiligten Träger Jobcenter Bremen, WaBeQ, bras, BWU und Grone, Mitarbeitende, Teilnehmende und ehemalige Teilnehmende.
"Jeder junge Mensch verdient die Chance auf einen guten Start ins Berufsleben und auf gesellschaftliche Teilhabe. Angebote wie das Jugend Kompetenz Zentrum u25 leisten hierzu einen wichtigen Beitrag", sagte Gunnar Isenberg. Gerade für junge Menschen mit Orientierungs- und Unterstützungsbedarf mache ein gut zugängliches, niedrigschwelliges Angebot einen entscheidenden Unterschied. Der neue Standort sei deutlich zentraler gelegen und für die Teilnehmenden besser erreichbar als der bisherige Standort am Fabrikenufer.
Birgit Füllgrabe-Frede, Geschäftsführerin der WaBeQ GmbH gemeinnützig, ergänzte: "Das Jugend Kompetenz Zentrum u25 zeigt seit 2014, wie junge Menschen verlässlich in Ausbildung integriert werden können. Dass wir als Bietergemeinschaft arbeiten, ist dabei die entscheidende Grundlage unseres Erfolgs, weil wir unterschiedliche Kompetenzen verbindlich zusammenführen. Der neue Standort bringt einen echten Qualitätssprung: moderne, deutlich lernfreundlichere Räume, die genau auf die Anforderungen der Arbeit mit jungen Menschen zugeschnitten sind."
Das Angebot des Jugend Kompetenz Zentrum u25 gliedert sich in die Module Grundkompetenz, Berufskompetenz, Vermittlung und Schule. Es verbindet die Stabilisierung im Alltag mit beruflicher Orientierung, Qualifizierung und der Unterstützung beim Übergang in Ausbildung oder Beschäftigung. Ergänzend werden unter anderem Bewerbungstraining, IT- und Medienkompetenz, Sprachförderung sowie präventive Angebote zu Themen wie Schulden oder Sucht angeboten.
Das Modul Schule unterstützt junge Menschen im Leistungsbezug, die ihre Schulpflicht erfüllt haben, bislang jedoch keinen qualifizierten Schulabschluss erwerben konnten. Dort ist auch vom Arbeitsressort mit rund 939.000 Euro geförderte Projekt "Hasa" verankert. Das Angebot bereitet auf den nachträglichen Erwerb der Berufsbildungsreife beziehungsweise der erweiterten Berufsbildungsreife über die Externenprüfung an der Erwachsenenschule Bremen vor. Staatsrat Isenberg: "Gute Arbeitsmarktpolitik für junge Menschen bedeutet nicht nur Vermittlung, sondern ebenso Qualifizierung, Stabilisierung und verlässliche Begleitung. Das Arbeitsressort unterstützt deshalb gezielt Projekte, die Übergänge in Ausbildung und Beschäftigung fördern."
Ansprechpartnerin für die Medien:
Nina Willborn, Pressesprecherin bei der Senatorin für Arbeit, Soziales, Jugend und Integration, Tel.: (0421) 361-20323, E-Mail: nina.willborn@soziales.bremen.de