Zahl der offenen Anträge von rund 1.500 auf 55 gesunken | Bearbeitung wieder normal
25.06.2026Bei der Bremer Führerscheinstelle ist der monatelange Rückstau bei den Anträgen abgebaut. Auf dem Höhepunkt lagen rund 1.500 Anträge unbearbeitet vor. Heute sind es noch 55. Wer jetzt einen Führerschein beantragt, bekommt ihn in der Regel nach sechs bis acht Wochen.
Lange Wartezeiten hatten in den vergangenen Monaten viele Menschen geärgert. Fahrschulen, Fahrschülerinnen und Fahrschüler mussten zu lange auf die Bearbeitung warten. Möglich machten die Wende vor allem die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Sie organisierten die Arbeit anders, verkürzten Wege bei der Bearbeitung und leisteten viele freiwillige Überstunden.
Die sechs bis acht Wochen ergeben sich aus der Herstellung der Führerscheine und aus der Prüfung jedes einzelnen Antrags. Diese Prüfung muss sorgfältig und rechtssicher sein. Auch die Fahrschulen melden zurück, dass die Zusammenarbeit wieder verlässlich läuft.
Innensenatorin Dr. Eva Högl: "Lange Wartezeiten sind immer sehr ärgerlich. Wer den Führerschein machen will, darf nicht monatelang warten. Dass es jetzt wieder rund läuft, freut die Bürgerinnen und Bürger und uns alle sehr. Möglich gemacht haben das die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit vielen Überstunden. Das war alles andere als selbstverständlich. Dafür danke ich ihnen herzlich."
Wer in Bremen einen Führerschein machen möchte, meldet sich bei einer Fahrschule an. Sie stellt den Antrag bei der Führerscheinstelle.
Ansprechpartner für die Medien:
René Möller, Pressesprecher bei der Senatorin für Inneres und Sport, Tel.: (0421) 361-9002, E-Mail: rene.moeller@inneres.bremen.de