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Der Senator für Kinder und Bildung

Bremen investiert in den Ausbau des Ganztags an Grundschulen

Senat beschließt Maßnahmen für zusammen 5,15 Millionen Euro

23.06.2026

Der Bremer Senat hat am Dienstag (23. Juni 2026) beschlossen, 5,15 Millionen Euro aus dem Investitionssofortprogramm für den Ausbau und die Weiterentwicklung des Ganztags an Bremer Grundschulen bereitzustellen. Die Mittel fließen in elf Maßnahmen an verschiedenen Schulstandorten. Im Mittelpunkt stehen der Ausbau von Ganztagsflächen, Verbesserungen der Mittagsversorgung sowie bauliche Anpassungen, die den wachsenden Anforderungen des Ganztags gerecht werden.

Der Senator für Kinder und Bildung, Mark Rackles, begrüßt die Vorhaben: "Der Ganztag gehört zu den wichtigsten bildungspolitischen Vorhaben der kommenden Jahre. Deshalb investieren wir gezielt in die Schulen, die zusätzliche Unterstützung benötigen. Jede neue Küche, jeder zusätzliche Essensplatz und jeder neu gestaltete Ganztagsbereich verbessert ganz konkret die Bedingungen für Kinder, Familien und Beschäftigte. So machen wir den Ganztag Schritt für Schritt stärker."

Insgesamt erhält die Freie Hansestadt Bremen 940,85 Millionen Euro vom Bund, um unter anderem die öffentliche Infrastruktur zu stärken. Das Investitionssofortprogramm umfasst insgesamt 141 Projekte mit einem Volumen von 336 Millionen Euro für Bremen sowie weiteren 46 Millionen Euro für Bremerhaven.

Für den Ausbau des Ganztags an Grundschulen stehen daraus 5,15 Millionen Euro zur Verfügung (2026: 0,84 Millionen Euro2027: 1,76 Millionen Euro, 2028: 2,55 Millionen Euro). Die Mittel werden für bauliche Anpassungen, Küchen- und Speiseräume, barrierefreie Erschließung sowie die Ausstattung von Ganztagsbereichen eingesetzt.

Im Zuge der weiteren Planung wurden die Maßnahmen an aktuelle Bedarfe angepasst. Die Schulen Grolland, St. Magnus und Hammersbeck wurden als zusätzliche Vorhabenpositionen mit aufgenommen, da an anderen Standorten organisatorische Lösungen entwickelt werden konnten. Das Gesamtinvestitionsvolumen bleibt unverändert.

Maßnahmen zum weiteren Ausbau des Ganztagsangebots

Ein Schwerpunkt des Maßnahmenpakets liegt an der Schule an der Melanchthonstraße. Dort wird der Speiseraum erweitert und neu gestaltet. Ziel ist es, die Kapazitäten der Mittagsversorgung an die Anforderungen des Ganztags anzupassen und die Nutzung der Räume im Schulalltag weiter zu verbessern.

Auch an der Schule am Ellenerbrokweg werden die räumlichen Voraussetzungen für den Ganztag angepasst. Vorgesehen sind die Herrichtung und Anpassung von Ganztagsflächen sowie der Ausbau der Voraussetzungen für die Essensversorgung.

Für die Umsetzung der Maßnahmen wird ein Risikobetrag in Höhe von 1 Million Euro berücksichtigt. Dieser dient dazu, mögliche Kostensteigerungen sowie notwendige Anpassungen in dem weiteren Planungs- und Umsetzungsverfahren abzusichern. Die Finanzierung erfolgt innerhalb des vorgesehenen Gesamtvolumens.

Zusätzlicher Handlungsbedarf an drei Standorten

Die vertiefte Bedarfsprüfung hat zusätzlichen Handlungsbedarf an den Schulen Grolland, St. Magnus und Hammersbeck ergeben.

Die Schule Grolland startet zum Schuljahr 2026/27 mit dem ersten Jahrgang im offenen Ganztag. Die Kücheninfrastruktur wird angepasst, damit die Mittagsversorgung zuverlässig sichergestellt werden kann.

An der Schule St. Magnus wird eine ehemalige Lehrküche zu einer Ausgabeküche mit Speiseraum umgebaut. Damit entstehen zusätzliche Kapazitäten für die Mittagsversorgung.

An der Schule Hammersbeck werden Küchen- und Betreuungsflächen angepasst. Künftig entstehen dort bis zu 80 Plätze für die Mittagsversorgung.

Die Umsetzung erfolgt schrittweise. Erste Maßnahmen werden bereits bis zum Ende dieses Jahres wirksam, der überwiegende Teil der Vorhaben soll bis zum Schuljahr 2027/28 abgeschlossen sein. Einzelne Projekte werden bis zum Schuljahr 2028/29 umgesetzt.

Die drei zusätzlichen Maßnahmen werden in das bestehende Maßnahmenpaket aufgenommen und im Rahmen des Investitionssofortprogramms umgesetzt. Das Gesamtvolumen von 5,15 Millionen Euro bleibt unverändert. Nach den erforderlichen Beschlüssen von Senat, Deputation für Kinder und Bildung sowie Haushalts- und Finanzausschuss wird Immobilien Bremen mit Planung und Umsetzung beauftragt. Die Kostenannahmen basieren auf Erfahrungswerten vergleichbarer Projekte.

Die Liste aller geplanten Maßnahmen (pdf, 55.4 KB) ist der Tabelle im Anhang zu entnehmen.

Ansprechpartnerin für die Medien:
Patricia Brandt, Pressesprecherin beim Senator für Kinder und Bildung, Tel.: (0421) 361-2853, E-Mail: patricia.brandt@bildung.bremen.de

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