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Der Senator für Kultur | Senatskanzlei

Karin Hollweg ist Ehrenbürgerin der Freien Hansestadt Bremen

05.06.2026

Karin Hollweg ist heute (5. Juni 2026) zur Ehrenbürgerin der Freien Hansestadt Bremen ernannt worden. Bürgermeister und Kultursenator Dr. Andreas Bovenschulte überreichte ihr dazu die Urkunde in einem feierlichen Festakt in der Oberen Rathaushalle.

Karin Hollweg wurde von Bürgermeister Andreas Bovenschulte mit der Ehrenbürgerinwürde ausgezeichnet.
Karin Hollweg wurde von Bürgermeister Andreas Bovenschulte mit der Ehrenbürgerinwürde ausgezeichnet. Foto: Senatspressestelle

Bürgermeister Andreas Bovenschulte betonte: "Die Kulturlandschaft Bremens wäre ohne Karin Hollweg ein großes Stück ärmer. Sie hat gemeinsam mit ihrem verstorbenen Mann Uwe durch herausragendes mäzenatisches Engagement unsere Stadt auf außergewöhnliche Weise bereichert. Umso mehr freue ich mich über die Würdigung einer Frau, die sich um ihre Heimatstadt mehr als verdient gemacht hat." Das Bremer Ehrenbürgerrecht ist die höchste Auszeichnung, die Bremen zu vergeben hat.

Karin Hollweg zeigte sich angesichts der Ehrenbürgerschaft berührt und erfreut: "Mein Mann und ich haben Kunst und Kultur immer unterstützt, weil sie ein unverzichtbarer Eckpfeiler unserer Gesellschaft sind. Dies ist mir sehr wichtig, und diesen Auftrag wird die Stiftung auch in Zukunft fortführen. Die heutige Auszeichnung, für die ich mich hiermit sehr bedanke, betrachte ich nicht nur als große Ehre, sondern auch als Ansporn, mich weiter für Kunst, Kultur und damit für unsere Gesellschaft, insbesondere in unserer Freien Hansestadt Bremen, einzusetzen."


Bremens neue Ehrenbürgerin Karin Hollweg.
Bremens neue Ehrenbürgerin Karin Hollweg. Foto: Senatspressestelle

Karin Hollweg, Jahrgang 1947, gründete 1996 gemeinsam mit ihrem Ehemann, dem 2024 verstorbenen Uwe Hollweg, die Karin und Uwe Hollweg Stiftung, und es war Karin Hollweg – selbst Künstlerin – die den Stiftungszweck festlegte: Die Förderung von Kunst, Kultur und Denkmalpflege. Ganz bewusst hat sie auch den Fokus auf die Förderung kultureller Vielfalt gelegt.

In den nun 30 Jahren ihres Bestehens hat die Stiftung unzählige Einrichtungen, Projekte und Aktivitäten in Bremen und bundesweit unterstützt. "Es gibt kaum eine bremische Kultureinrichtung, die bei einem Projekt oder einer Baumaßnahme nicht in den Genuss der Unterstützung der Karin und Uwe Hollweg Stiftung gekommen ist. Dabei hat sich Karin Hollweg bei der Auswahl stets an der künstlerischen Qualität orientiert", so Bürgermeister Bovenschulte. Die Sanierung und Erweiterung der Kunsthalle ist untrennbar mit dem Namen Hollweg verbunden, ebenso die Förderung vieler weiterer Einrichtungen: Das Übersee-Museum, die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen, Blaumeier, die Bremer Philharmoniker, das Focke-Museum, das Musikfest Bremen und viele andere sind über die Jahre hinweg von der Karin und Uwe Hollweg Stiftung unterstützt worden. Ein besonderes Anliegen war der künftigen Ehrenbürgerin auch stets die Unterstützung für die Bildhauerwerkstatt in der Justizvollzugsanstalt Bremen.

Standing Ovations für Karin Hollweg, nachdem Bürgermeister Andreas Bovenschulte ihr die Ehrenbürgerwürde verliehen hatte.
Standing Ovations für Karin Hollweg, nachdem Bürgermeister Andreas Bovenschulte ihr die Ehrenbürgerwürde verliehen hatte. Foto: Senatspressestelle

"Was mich besonders beeindruckt, ist Karin Hollwegs Engagement für den künstlerischen Nachwuchs mit dem nach ihr benannten Förderpreis für Meisterschülerinnen und -schüler der Hochschule für Künste, handelt es sich doch um einen der höchstdotieren Preise dieser Art in Deutschland", erklärte Bürgermeister Bovenschulte weiter. "Karin Hollweg ging es dabei stets um zwei Dinge: die Förderung der Kunst – und darum, dem Gemeinwesen etwas zurückzugeben. Leise, unaufgeregt, mit klarem Blick auf die Kunst und großem Herzen für die Kultur hat sich Karin Hollweg um ihre Heimatstadt mehr als verdient gemacht, denn über die Jahrzehnte ist sicherlich ein dreistelliger Millionenbetrag dank Karin Hollweg in unsere Kulturlandschaft geflossen. Bremisch gedacht, mäzenatisch gehandelt, also im besten Sinne hanseatisch – so könnte man es auf eine Formel bringen. Es ist mir daher eine große Freude, dass der Senat Karin Hollweg heute die Ehrenbürgerwürde der Freien Hansestadt Bremen verleiht."

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