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Die Senatorin für Wirtschaft, Häfen und Transformation

Umsätze der bremischen Industrie 2022 über Vor-Corona-Niveau

Reaktion von Senatorin Kristina Vogt

09.06.2023

Nach den neuesten Zahlen des Statistischen Landesamtes Bremen sind die Umsätze der bremischen Industrie im Jahr 2022 um fast ein Drittel (31,5 Prozent) von rund 27 Milliarden Euro auf rund 35 Milliarden Euro gewachsen. Als wichtige Säule und Wachstumstreiber zeigt sich abermals der Fahrzeugbau. Dieser umfasst nicht nur die Autoherstellung, sondern auch den Bau von Luft- und Raumfahrzeugen sowie die Schiffbauindustrie.

Der Umsatzanteil von rund 70 Prozent am Gesamtumsatz der bremischen Industrie untermauert die Bedeutung dieser Branchen für den Industriestandort Bremen. Sie konnten ihre Umsätze um 37,2 Prozent auf 24 Milliarden Euro steigern. Weitere Umsatzsteigerungen verzeichneten die Nahrungs- und Genussmittelbranche (20,5 Prozent auf 3,07 Milliarden Euro) sowie die Hersteller von Datenverarbeitungsgeräten, elektronischen und optischen Erzeugnissen (10,5 Prozent auf 920 Millionen Euro). Somit wächst die bremische Industrie nicht nur im Fahrzeugbau, sondern auch in anderen innovativen Bereichen.

Zu dieser Entwicklung sowie der Tatsache, dass die Umsätze der bremischen Industrie 2022 das Vor-Corona-Niveau (2019: 33,9 Milliarden Euro) übertroffen haben, sagt Kristina Vogt, Senatorin für Wirtschaft, Arbeit und Europa: "Die neuesten Daten verdeutlichen die Leistungsfähigkeit der bremischen Industrie, sich auch unter herausfordernden Rahmenbedingungen zu behaupten, und bestätigen unseren wirtschaftspolitischen Kurs."

Wichtig sei jetzt, diesen Weg fortzusetzen und die Weichen für die Zukunftsfähigkeit des Industriestandortes zu stellen. Neben den erfolgreichen Maßnahmen zur Krisenbewältigung müssten nun die richtigen Maßnahmen getroffen werden, damit die bremische Industrie nachhaltig wachsen und einen spürbaren Beitrag zur Beschäftigungssicherung und -wachstum leisten kann. Senatorin Vogt: "Wir werden uns auf Bundesebene weiter für einen international wettbewerbsfähigen Industriestrompreis einsetzen und die bremische Industrie bei der Transformation zur Klimaneutralität mit passgenauen Maßnahmen unterstützen, um Arbeitsplätze und Wirtschaftskraft in Bremen und Bremerhaven zu sichern und auszubauen."

Ansprechpartnerin für die Medien:
Kristin Viezens, Pressesprecherin bei der Senatorin für Wirtschaft, Arbeit und Europa, Tel.: (0421) 361-59090, E-Mail: kristin.viezens@wae.bremen.de