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Senatskanzlei

Bürgermeister Böhrnsen spricht Frankreich tiefes Mitgefühl der Bremerinnen und Bremer aus

08.01.2015

Das Entsetzen über die Anschläge in Paris und das tiefe Mitgefühl des Senats und aller Bremerinnen und Bremer hat Bürgermeister Jens Böhrnsen heute (8. Januar 2015) in einem Kondolenzbrief zum Ausdruck gebracht.
In dem Schreiben an die Bremer Honorarkonsulin der Französischen Republik, Dominique Wehrmann, und den Direktor des Institut Francais in Bremen, Dr. Philippe Wellnitz, heißt es:
"Zu diesem barbarischen, grauenhaften Anschlag auf "Charlie Hebdo" in Paris, auf unschuldige Menschen und die Menschlichkeit, spreche ich Ihnen, Ihren Landsleuten und der gesamten Französischen Nation im Namen des Senats und aller Bürgerinnen und Bürger der Freien Hansestadt Bremen – gleich welchen Glaubens und welcher Herkunft – unser tiefes Mitgefühl aus."

Böhrnsen weiter: "Entsetzt und erschüttert müssen wir zur Kenntnis nehmen, dass mit diesem Attentat Terror und verblendeter Hass die Kernelemente unserer freiheitlich-demokratischen Kultur im Herzen Europas angreifen. "Nous sommes tous Charlie" – wir alle sind Charlie erklärt Deutschland auf der Seite seiner Botschaft in Paris die Solidarität mit der Redaktion des Satireblattes und dem Französischen Volk. Wir sind mit den "Reportern ohne Grenzen" einer Meinung: Dieser brutale Terroranschlag markiert einen schwarzen Tag für die Pressefreiheit in Europa."

Bremerinnen und Bremern haben die Möglichkeit, sich in einem Kondolenzbuch einzutragen. Das Buch liegt am heutigen Donnerstag, Freitag und Montag (8./9. und 12. Januar 2015) in der Zeit von 8 bis 19 Uhr im Foyer des Bremer Rathauses aus. Vor dem Hintergrund des Anschlages auf die Redaktion der französischen Satirezeitschrift "Charlie Hebdo" werden am Bremer Rathaus und weiteren öffentlichen Gebäuden vom 8. Januar 2015 bis einschließlich 10. Januar 2015 die Fahnen mit Trauerflor beflaggt.