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Der Senator für Kultur

Kulturstaatsrätin Emigholz: "Hohe Effektivität bremischer Kulturförderung"

Mit durchschnittlichen Ausgaben gute Positionen im Bundesvergleich erzielt

09.12.2014

"Im Vergleich der Bundesländer liegt Bremen bei den Kulturausgaben im Mittelfeld, erreicht damit aber zum Teil Ergebnisse deutlich über dem Bundesschnitt. Dieses positive Resultat belegt für mich die hohe Effektivität bremischer Kulturförderung und zeigt, dass der eingeschlagene Kurs einer verlässlichen Finanzierung der Kultureinrichtungen richtig ist." Mit diesen Worten kommentiert Kulturstaatsrätin Carmen Emigholz die jetzt öffentlich gewordenen Benchmarking-Ergebnisse der Senatorin für Finanzen.

So verbuchen die bremischen Museen mit zwei Besuchen pro Einwohner und Jahr das drittbeste Resultat hinter Berlin und Mecklenburg-Vorpommern. Diese gute Position kann auf das attraktive Angebot der Museumslandschaft zurückgeführt werden und nicht auf die Besonderheiten eines Stadtstaats, denn Hamburg liegt hier nur im Mittelfeld.
Bei den Theaterbesuchen pro 100 Einwohner erreicht die Hansestadt an der Weser Rang vier, und gute Werte kann Bremen auch bei der Nutzung der Bibliotheken verzeichnen: Hier liegen die Nutzer- und Entleihzahlen im Bundesvergleich auf Rang zwei hinter Berlin.

"Die Kultureinrichtungen unserer Stadt erreichen diese hohen Positionen, obwohl wir im Vergleich der drei Stadtstaaten je Einwohner am wenigsten Geld für die Kultur ausgeben. Dies zeigt, dass wir die knappen Haushaltsmittel zielgerichtet einsetzen und so auch weiterhin ein attraktives und einer Großstadt angemessenes Kulturangebot vorhalten können", so Kulturstaatsrätin Emigholz weiter. "Dies gelingt, weil alle Beteiligten – Einrichtungen wie öffentliche Hand – mit großer Haushaltsdisziplin arbeiten."