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Die Senatorin für Bau, Mobilität und Stadtentwicklung

Parken in der Neustadt-West: Neuordnung beginnt

Markierungs- und Beschilderungsarbeiten starten | Bewohnerparken folgt ab November

20.07.2026

Am heutigen Montag (20. Juli 2026) haben in der Neustadt-West die Beschilderungs- und Markierungsarbeiten zur Umsetzung der neuen Parkordnung begonnen. Der Auftakt erfolgte in der Oderstraße. Dort sind freie Gehwege insbesondere im Umfeld der Grundschule von besonderer Bedeutung, damit Kinder ihren Schulweg sicher zurücklegen können.

Start der Neuordnung des Parkens in der Neustadt West:  ASV Leiter Rick Graue (v.l.), Staatsrat Dr. Ralph Baumheier und die stellvertretende Beiratssprecherin Vibke Martens informieren vor Ort in der Oderstraße über die ersten Markierungen.
Start der Neuordnung des Parkens in der Neustadt West: ASV Leiter Rick Graue (v.l.), Staatsrat Dr. Ralph Baumheier und die stellvertretende Beiratssprecherin Vibke Martens informieren vor Ort in der Oderstraße über die ersten Markierungen. Foto: Fotoetage | Cosima Hanebeck

Mit dem Beginn der Arbeiten setzt die Stadt den nächsten Schritt im Pilotprojekt Neustadt-West um. Hintergrund sind der im Quartier festgestellte hohe Parkdruck sowie die klare rechtliche Vorgabe, gegen unzulässiges Gehwegparken vorzugehen. Das Bundesverwaltungsgericht hat im Juni 2024 bestätigt, dass entsprechende Zustände nicht dauerhaft hingenommen werden dürfen. Der Beirat Neustadt hat in seiner Sitzung im Juni 2026 der Einführung von Bewohnerparken im Bereich Neustadt-West zugestimmt.

"Mehr Übersicht und Sicherheit im Quartier"

"Mit der Neuordnung des Parkens schaffen wir mehr Übersicht und erhöhen die Sicherheit im Straßenraum", sagt Dr. Ralph Baumheier, Staatsrat bei der Senatorin für Bau, Mobilität und Stadtentwicklung. "Gerade vor Schulen und auf wichtigen Fußwegen ist es entscheidend, dass Gehwege frei und sicher nutzbar sind. Mit dem schrittweisen Vorgehen sorgen wir dafür, dass die vom Bundesverwaltungsgericht geforderte neue Parkordnung verlässlich umgesetzt werden kann und die Belastungen für die Quartiere so gut wie möglich verteilt werden."

"Im Pilotgebiet Neustadt-West beginnt die Neuordnung des Parkens mit Markierungsarbeiten und der Aufstellung der Beschilderung", erläutert Rick Graue, Leiter des Amts für Straßen und Verkehr. "Anschließend können alle Verkehrsteilnehmenden ihre Fahrzeuge im neu geregelten Straßenraum zunächst weiterhin kostenfrei abstellen. Ab November wird dann das Bewohnerparken eingeführt. Dafür ist ein entsprechender Ausweis erforderlich, der ab August beim ASV beantragt werden kann."

Die Markierungs- und Beschilderungsarbeiten werden voraussichtlich rund drei Monate in Anspruch nehmen. Die Umsetzung erfolgt abschnittsweise, sodass die damit verbundenen Einschränkungen im Quartier möglichst verteilt werden. Je nach Straßenraum sind nahezu alle Straßen betroffen: In einigen Bereichen werden lediglich einzelne Parkstände vorübergehend gesperrt, in anderen sind umfassendere Sperrungen erforderlich – etwa bei beidseitigen Markierungsarbeiten.

Temporäre Halteverbote beachten

Die Stadt bittet alle Bürgerinnen und Bürger, die temporär eingerichteten Haltverbote unbedingt zu beachten. Sie sind Voraussetzung für einen reibungslosen Ablauf der Arbeiten. Fahrzeuge, die die Durchführung behindern, können abgeschleppt werden.

Wichtig ist zudem: Die neue Parkordnung gilt jeweils unmittelbar, sobald die Arbeiten in einer Straße abgeschlossen sind. Die Regelungen sind dann vor Ort zu beachten – auch wenn die Umsetzung in anderen Teilen des Quartiers noch andauert.

Bewohnerparkausweise ab August online beantragen

Das Bewohnerparken wird nicht straßenweise, sondern zu einem einheitlichen Stichtag für das gesamte Gebiet eingeführt. Ab dem 1. August 2026 können Bewohnerparkausweise online beim Amt für Straßen und Verkehr beantragt werden. Der Start des Bewohnerparkens ist für November 2026 vorgesehen; der konkrete Termin wird gesondert bekannt gegeben. Bis dahin bleibt das ordnungsgemäße Parken kostenfrei.

Aktuelle Informationen zum Pilotprojekt Neustadt-West, zum Konzept "Parken in Quartieren" sowie zum Zeitplan unter parken.bremen.de.

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Die Pressestelle des Senats bietet Ihnen das Foto zu dieser Mitteilung zur honorarfreien Veröffentlichung an. Foto: Fotoetage | Cosima Hanebeck
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Ansprechpartner für die Medien:
Yannoh Mügge, stv. Pressesprecher bei der Senatorin für Bau, Mobilität und Stadtentwicklung, Tel.: (0421) 361 - 8 87 77, E-Mail: yannoh.muegge@bau.bremen.de

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