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Senatskanzlei | Die Senatorin für Wirtschaft, Häfen und Transformation

Bürgermeister Bovenschulte und Senatorin Vogt auf der ILA

Gespräche über Bremens Luft- und Raumfahrtzukunft

09.06.2026

Bürgermeister Andreas Bovenschulte und Wirtschaftssenatorin Kristina Vogt besuchen am Donnerstag, 11. Juni 2026, die Internationale Luft- und Raumfahrtausstellung (ILA) in Berlin. Im Mittelpunkt stehen Gespräche mit Unternehmen und Partnerinnen und Partnern aus der Branche sowie Fragen rund um die Weiterentwicklung des Luft- und Raumfahrtstandorts Bremen.

Auf dem Programm stehen für beide unter anderem Termine bei CAE, DSI, AKKODIS und OHB. Bürgermeister Bovenschulte besucht außerdem Airbus D&S, ArianeGroup und Rheinmetall. Senatorin Vogt spricht mit Start-ups und Partnern aus dem ESA BIC Northern Germany und nimmt später am Airbus-Länderdialog teil. Dabei steht der Austausch über die Zukunft des Fliegens, neue Technologien und die dafür notwendigen Entwicklungsprojekte im Mittelpunkt.

Ein wichtiger Termin ist das Treffen mit dem neuen Airbus Commercial CEO Lars Wagner am Airbus-Pavillon am Static Display, den Bürgermeister Bovenschulte und Senatorin Vogt gemeinsam wahrnehmen. Dabei geht es um die weitere Entwicklung des Airbus-Standorts Bremen.

Auch die Raumfahrt spielt auf der ILA eine große Rolle: Senatorin Vogt spricht mit Geraldine Naja von der ESA und Walther Pelzer vom DLR über die Erweiterung des ESA BIC Northern Germany um Berlin und Brandenburg. Ziel ist es, das Raumfahrt-Startup-Ökosystem in Norddeutschland weiter zu stärken – mit Bremen als Zentrum.

Bürgermeister Bovenschulte und Senatorin Vogt führen außerdem zahlreiche Gespräche mit bremischen Unternehmen. Dabei geht es um Produktinnovationen, die Lage in geopolitisch bewegten Zeiten und die Wachstumsperspektiven am Standort Bremen, etwa mit Blick auf das Joint Venture von OHB und Rheinmetall.

Bürgermeister Andreas Bovenschulte: "Die starke bremische Präsenz auf der ILA unterstreicht einmal mehr: Bremen ist nicht nur ein traditionsreicher Luft- und Raumfahrtstandort, sondern auch die Space-City Nummer 1 in Deutschland, wenn nicht sogar in Europa. Dazu tragen mehr als 140 Unternehmen – vom global Player bis zum innovativen Start-up – und rund 12.000 engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiterinnen bei, die mich immer wieder aufs Neue beindrucken. Zumal Bremen seine Stellung als Nummer 1 weiter ausbaut. Zuletzt durch die Entscheidung der Bundeswehr, Teile des Beschaffungsamtes an die Weser zu verlagern und Bremen damit zur Schaltzentrale der See- und Weltraumverteidigung zu machen. Das ist ein gutes Signal: Für den Technologiestandort Bremen und für die Arbeitsplätze."

Wirtschaftssenatorin Kristina Vogt: "Die ILA ist eine wichtige Plattform, um die Zukunft der Luft- und Raumfahrt gemeinsam mit Unternehmen, Forschungseinrichtungen und politischen Partnern zu gestalten. Ein besonderer Schwerpunkt liegt für uns in diesem Jahr auf dem Airbus-Länderdialog. Dort geht es um zentrale strategische Fragen für den Luftfahrtstandort Deutschland und um Themen, die direkte Auswirkungen auf die Werke und Beschäftigten in Bremen und Norddeutschland haben. Ich erwarte wichtige Impulse für die weitere Entwicklung unserer Branche und für die Stärkung unserer Wettbewerbsfähigkeit. Norddeutschland ist das Zentrum des deutschen Flugzeugbaus und Bremen will auch künftig eine starke Rolle dabei spielen, gemeinsam mit den norddeutschen Ländern und unseren Partnern in Wirtschaft und Wissenschaft."

Mit mehr als 140 Unternehmen, rund 20 Instituten und etwa 12.000 Beschäftigten gehört Bremen zu den wichtigsten Luft- und Raumfahrtstandorten in Europa. Die Branche erwirtschaftet hier pro Jahr mehr als vier Milliarden Euro. Gemessen an der Einwohnerzahl hat Bremen die höchste Luft- und Raumfahrtbeschäftigungsdichte in Deutschland. Diverse Bremer Unternehmen präsentieren sich auf der ILA mit eigenen Messeständen und Chalets oder sind Partner im gemeinsamen Chalet der norddeutschen Bundesländer.

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