Senatorin Schilling: "Wir setzen die Arbeitsmarktstrategie konsequent um"
11.05.2026Es ist ein zentraler Schritt in der Umsetzung der neuen Arbeitsmarktstrategie für das Land Bremen: Die Senatorin für Arbeit, Soziales, Jugend und Integration hat den Förderaufruf für arbeitsmarktpolitische Projekte ab 2027 im Rahmen des Europäischen Sozialfonds Plus (ESF) veröffentlicht. Damit sind Trägerinnen und Träger nun aufgerufen, Projektvorschläge einzureichen und die Arbeitsmarktpolitik in Bremen und Bremerhaven aktiv mitzugestalten.
Dr. Claudia Schilling, Senatorin für Arbeit, Soziales, Jugend und Integration: "Mit der Veröffentlichung der Förderaufrufe setzen wir unsere Arbeitsmarktstrategie konsequent um. Das Ziel ist eine verlässliche, transparente und bedarfsgerechte Arbeitsmarktpolitik. Wir wollen soziale Teilhabe sichern und gleichzeitig zur Fachkräftesicherung beitragen. Dafür brauchen wir starke Projekte."
Die im Herbst 2025 vorgestellte Arbeitsmarktstrategie soll den Zugang zu Beschäftigung verbessern, Benachteiligungen insbesondere für Alleinerziehende, Migrantinnen und Migranten abbauen und Fachkräftepotenziale gezielt erschließen und sichern. Die Umsetzung der Strategie erfolgt in zwei Schritten: Bereits Ende 2025 wurde die Verlängerung erfolgreicher arbeitsmarktpolitischer Projekte bis Ende 2026 auf den Weg gebracht. Parallel läuft aktuell die Vorbereitung der neuen Förderungen ab 2027. Die nun veröffentlichten Förderaufrufe für Vorhaben mit unterschiedlichen inhaltlichen Schwerpunkten, darunter Aus- und Weiterbildung, Spracherwerb, Beratung für Frauen oder Erwerbslose, bilden hierfür die Grundlage.
Erarbeitet wurde die Planung der Förderungen in einem umfangreichen partnerschaftlichen Verfahren, an dem neben den fachlich zuständigen Ressorts, der Agentur für Arbeit, den Jobcentern und dem Magistrat Bremerhaven weitere Wirtschafts- und Sozialpartnerinnen und -partner beteiligt waren. In insgesamt neun Planungsrunden wurden Bedarfe ermittelt und Förderschwerpunkte abgestimmt. "Träger, Beschäftigte und Teilnehmende brauchen Verlässlichkeit", betonte Arbeitssenatorin Dr. Schilling. "Deshalb setzen wir bewusst auf transparente Wettbewerbsverfahren, frühzeitige Kommunikation und eine enge Abstimmung mit allen relevanten Akteurinnen und Akteuren."
Die Förderauswahl erfolgt in offenen Wettbewerbsverfahren. Die Einreichungsfrist für Projektanträge endet Ende Mai beziehungsweise im Juni 2026. Die Bewertung der eingegangenen Angebote ist für Juni vorgesehen, die Förderentscheidungen sollen bis zum Frühsommer kommuniziert werden.
Die Ausschreibungen sind auf der ESF-Website abrufbar: www.esfplus.bremen.de.
Ansprechpartnerin für die Medien:
Nina Willborn, Pressesprecherin bei der Senatorin für Arbeit, Soziales, Jugend und Integration, Tel.: (0421) 361-20323, E-Mail: nina.willborn@soziales.bremen.de