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Der Senator für Finanzen

Verwaltung verabschiedet sich weitestgehend vom klassischen Telefon

Bremen setzt fortan auf das Softphone als Grundausstattung

28.04.2026

Das klassische Telefon hat in der der bremischen Verwaltung bald weitestgehend ausgedient. Das hat der Senat heute (28. April 2026) beschlossen. Ersetzt wird es durch das Softphone. Dahinter verbirgt sich eine Software-Anwendung, die auf dem Computer läuft und Telefonate über das Internet ermöglicht. Die Umstellung vom klassischen Telefon auf das Softphone soll in der ersten Jahreshälfte 2027 abgeschlossen sein. Ausgerollt werden rund 9.300 Softphones. Stationäre Endgeräte sollen nur noch in begründeten Ausnahmefällen an Computerarbeitsplätzen zugelassen werden.

Finanzsenator Björn Fecker: "Bremen räumt das klassische Telefon aus den Amtsstuben. Wir etablieren das Softphone als moderne Grundausstattung in der bremischen Verwaltung. Das Softphone unterstützt das ortsflexible Arbeiten, führt zu Kostenstabilität und verbessert auch die Nachhaltigkeit. Diese Vorteile gegenüber dem klassischen Telefon wollen wir nutzen."

Mit dem Softphone als zentralem Kommunikationsmittel reagiert Bremen auf den grundlegenden Wandel der Arbeitsorganisation: Ortsflexibles Arbeiten und hybride Zusammenarbeit prägen den Arbeitsalltag in der bremischen Verwaltung ebenso wie zunehmendes Desk-Sharing. Rund 90 Prozent der Standard-IT-Arbeitsplätze sind bereits mit mobilen Endgeräten ausgestattet. Das Softphone ermöglicht im Gegensatz zum fest installierten Telefon eine ortsunabhängige Kommunikation und stellt den erforderlichen Schritt zur Weiterentwicklung der Arbeitsweltkonformität der Beschäftigten dar. Langfristig soll diese Lösung auch die Kosten stabil halten. So lassen sich damit unter anderem die Hardware-Investitionen verringern und auch die Austausch-, Montage- sowie Lagerkosten fallen geringer aus. Softphones tragen zu einem niedrigeren Stromverbrauch bei. Auch das Aufkommen von Elektroschrott lässt sich so auf längere Sicht vermeiden.

Ansprechpartner für die Medien:
Matthias Makosch, Pressesprecher beim Senator für Finanzen, Tel.: (0421) 361-94168, E-Mail: matthias.makosch@finanzen.bremen.de