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Die Senatorin für Umwelt, Klima und Wissenschaft

Werdersee im Blick: Taucher erfassen die Unterwasservegetation

Umweltressort überprüft Vorkommen heimischer und invasiver Wasserpflanzen im See

22.05.2026

Im Rahmen des Managementkonzepts für den Werdersee wird der vorhandene Bestand an Wasserpflanzen erfasst. Da zum Beginn der Pfingstferien und angesichts der angekündigten sommerlichen Temperaturen mit vielen Besucherinnen und Besuchern am Werdersee gerechnet wird, informiert die Senatorin für Umwelt, Klima und Wissenschaft über den geplanten Tauchgang.

Am Dienstag (26. Mai 2026) werden drei auf Wasserpflanzen spezialisierte Taucher eines beauftragten Büros ab etwa 7.30 Uhr vom Bereich der DLRG-Station aus mit einem Motorboot verschiedene Abschnitte des Werdersees untersuchen. Die Hanseatische Naturentwicklung GmbH (Haneg) wurde mit der Durchführung und Koordinierung der Tauchgänge beauftragt.

Ziel der Untersuchungen ist es, herauszufinden, ob es neben der Wasserpest noch heimische Pflanzenarten im See gibt. Bei dem Tauchgang werden insbesondere die am Grund wachsenden Pflanzenarten, deren Vegetationsdichte sowie die Höhe des Pflanzenaufwuchses im Wasserkörper erfasst. Die Ergebnisse dienen dazu, geeignete Maßnahmen zur Förderung der heimischen Wasservegetation abzuleiten. Unabhängig davon ist derzeit eine Mahd der Wasserpest im Juni vorgesehen, falls die Art in den nächsten Wochen bis in die obere Wasserschicht von einem Meter hineinwächst.

Einschränkungen für das Baden, Schwimmen und den Wassersport sind durch die Tauchgänge nicht zu erwarten. Badegäste und Wassersportlerinnen und -sportler werden jedoch gebeten, während der laufenden Einsätze Abstand zu den jeweiligen Einsatzbereichen zu halten und nicht direkt oberhalb der Taucher zu schwimmen.

Die Bestandsaufnahme ist – neben den regelmäßigen Wasserpestkontrollen durch die Bremer Feuerwehr – Teil des vorsorgenden Werdersee-Managementkonzeptes des Umwelt- und Sportressorts, die die Entwicklung der Wasserpest engmaschig begleiten und bei Bedarf weitere Eindämmungsmaßnahmen veranlassen.

Ansprechpartnerin für die Medien:
Ina Schulze, Pressesprecherin bei der Senatorin für Umwelt, Klima und Wissenschaft, Tel.: (0421) 361-96 269, E-Mail: ina.schulze@umwelt.bremen.de

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