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Die Senatorin für Arbeit, Soziales, Jugend und Integration

Von Fußball-Tipprunden und Schulen für Afrika

15.07.2010
Spende für die Schulen in Afrika: Heike Precht von Unicef und Heide Bleckwedel-Marx aus der Bremer Sozialbehörde (rechts)
Spende für die Schulen in Afrika: Heike Precht von Unicef und Heide Bleckwedel-Marx aus der Bremer Sozialbehörde (rechts)

"Viele kleine Leute, an vielen kleinen Orten, die viele kleine Dinge tun, werden das Antlitz dieser Welt verändern", dieses afrikanische Sprichwort passt hervorragend zu einer guten Tat, die sich aus der Fußball-Weltmeisterschaft ergeben hat. Im kleinen Kreis schlossen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Sozialsenatorin Ingelore Rosenkötter eine Wette auf den Namen des neuen Weltmeisters ab. Einsatz pro Kopf: zwei Euro. 32 Leute machten mit. Mit ihrem „Spanien-Tipp“ hatte die Mitarbeiterin Heide Bleckwedel-Marx genau auf die richtige Siegermannschaft gesetzt – und außerdem das deutsche WM-Team im Halbfinale vorausgesehen.

Ihren Gewinn von 64 Euro spendete sie – passend zum Austragungsort der Fußball-WM – jetzt der UNICEF-Aktion „Schulen für Afrika“. Die Spende nahm heute (15. Juli 2010) Heike Precht von der ehrenamtlichen Bremer UNICEF-Gruppe entgegen. Precht: „Wir freuen uns über jede Spende, egal ob groß oder klein. Schon mit wenig Einsatz kann viel für die Schulkinder in Burkina Faso oder Mali bewegt werden.“ Für die 64 Euro sind zum Beispiel die Anschaffung von 21 Schulbüchern oder 10 000 Wasserreinigungstabletten für sauberes Schul-Trinkwasser oder fast 200 Schreibhefte möglich. Mit den Worten von Nelson Mandela: „Bildung ist die stärkste Waffe, die Welt zu verändern."

Foto: Pressestelle der Senatorin für Soziales