Sie sind hier:
  • Verleihung Goldener Ginkgo durch die Deutsche-Gartenbau-Gesellschaft an Heribert Eschenbruch

Die Senatorin für Bau, Mobilität und Stadtentwicklung

Verleihung Goldener Ginkgo durch die Deutsche-Gartenbau-Gesellschaft an Heribert Eschenbruch

30.06.2014
Bei der Einpflanzung des Ginkgobaums in den Wallanlagen: Karl Zwermann, Präsident der Deutschen-Gartenbau-Gesellschaft, Heribert Eschenbruch und Baustaatstrat Wolfgang Golasowski (v.r.)

Der Goldene Ginkgo wird einmal im Jahr an eine Persönlichkeit kommunaler Verwaltungen in Deutschland verliehen, die sich durch besonderes Engagement und herausragende Leistungen ausgezeichnet haben. In diesem Jahr geht die Auszeichnung an Heribert Eschenbruch. Der gelernte Gärtner und Diplomingenieur für Landschaftsplanung wirkte seit 1990 zunächst in Bremerhaven, ab 1995 beim städtischen Eigenbetrieb Stadtgrün Bremen (dem jetzigen Umweltbetrieb Bremen) und ist in diesem Jahr nach 50 Berufsjahren in den Ruhestand getreten.

Eschenbruch hat sich insbesondere durch die Entwicklung von Steuerungsinstrumenten für kommunale Grünflächen hervorgetan, die an seiner Wirkungsstätte in Bremen umgesetzt werden. Außerdem hat er für Bremen als erste deutsche Großstadt ein umfassendes digitales Grünflächeninformationssystem initiiert und gab dazu Empfehlungen für die Deutsche Gartenamtsleiterkonferenz heraus (GALK).

Besonders interessiert hat den engagierten Gärtner und Landschaftsplaner auch, wie die Bürgerinnen und Bürger ihre Grünanlagen bewerten, welche Bedeutung diese als Standortfaktor für eine Stadt haben und welche Verbesserungsvorschläge sie haben. Diese bundesweiten, lokalen Bürgerbefragungen finden seit 2004 alle vier Jahre statt.

Für diese besonderen Leistungen wurde Heribert Eschenbruch am heutigen Montag (30.06.2014) im Bremer Rathaus der "Goldene Ginkgo" von der Deutsche-Gartenbau-Gesellschaft (DGG) verliehen. Aus diesem Anlass stiftet die Baumschule Bruns einen mehrstämmigen Ginkgobaum. Die symbolische Baumpflanzung erfolgte in den Wallanlagen, direkt neben dem Denkmal von Isaak Altmann, der als Schöpfer der Wallanlagen gilt.

Foto: Umweltbetrieb Bremen