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Die Senatorin für Klimaschutz, Umwelt, Mobilität, Stadtentwicklung und Wohnungsbau

Verkehrsversuche in der Martinistraße gehen in die nächste Phase über

Ab 12. September 2021 besteht eine geänderte Verkehrsführung via Teileinbahnstraße

09.09.2021

Am kommenden Sonntag, 12. September 2021, gehen die Verkehrsversuche in der Martinistraße in die nächste Phase über. Nachdem sich mittlerweile die Geschwindigkeitsbegrenzung auf 20 km/h etabliert hat und der Rückbau auf eine zweispurige Straße gut angenommen wurde, wird nun bis zum 21. November 2021 der Verkehr als Teileinbahnstraße geführt werden. Laut Amt für Straßen und Verkehr findet die Einrichtung der neuen Verkehrsführung am kommenden Sonntag unter fließendem Verkehr statt.

Was ändert sich?
Für alle Teilnehmenden des motorisierten Individualverkehrs, die aus Richtung östliche Vorstadt (Osterdeich/Tiefer) in die Martinistraße einfahren, ändert sich nichts. Die Einfahrt aus Richtung Walle und Überseestadt, vom Brill oder Bürgermeister-Smidt-Straße kommend, ist allerdings temporär nicht möglich. Erreichbar ist dieser Teilabschnitt der Martinistraße für Autofahrerinnen und Autofahrer über die Langenstraße. Auf diese Weise wird die Martinistraße an anderen Stellen als bisher vom Autoverkehr entlastet und so den anderen Verkehrsteilnehmenden wie Radfahrenden und Fußgängerinnen und Fußgängern mehr Platz eingeräumt. Dies wird unterstützt durch breitere Fußwege und die Beibehaltung der Protected Bike Lanes (Radwege mit Sicherheitsbegrenzungen zum übrigen Verkehr) für den Radverkehr. Auch diese Phase wird wieder durch Verkehrszählungen und Messungen überprüft und im Nachgang ausgewertet, sodass der Verkehrsversuch als wichtiger Baustein für die Entscheidung über den zukünftigen Rückbau der Martinistraße genutzt werden kann.

Die Verkehrsversuche werden durch ein kulturelles Programm in der Martinistraße begleitet; nähere Informationen dazu sowie Grafiken zu der Verkehrsführung der jeweiligen Versuchsphase finden Sie unter www.erlebnisraum-martinistrasse.de.

Ansprechpartner für die Medien:
Jens Tittmann, Pressesprecher bei der Senatorin für Klimaschutz, Umwelt, Mobilität, Stadtentwicklung und Wohnungsbau, Tel.: (0421) 361-6012, E-Mail: jens.tittmann@umwelt.bremen.de