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Die Senatorin für Wirtschaft, Häfen und Transformation

Unternehmensinsolvenzen im Land Bremen erneut rückläufig

183 Unternehmensinsolvenzen in 2025, minus 7,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr

13.03.2026

Im Jahr 2025 wurden im Land Bremen 183 Unternehmensinsolvenzen beantragt, 14 weniger als im Vorjahr (minus 7,1 Prozent). Das geht aus aktuellen Zahlen des Statistischen Landesamts Bremen hervor. Zugleich hat es seit 2015 nur im Jahr 2022, als die Insolvenzmeldepflichten aufgrund der Corona-Pandemie ausgesetzt waren, weniger Unternehmensinsolvenzen im Land Bremen gegeben. Während deutschlandweit die Unternehmensinsolvenzen im gleichen Zeitraum auf den höchsten Stand seit zehn Jahren gestiegen sind, zeigt sich in Bremen ein gegenläufiger Trend.

Senatorin für Wirtschaft, Häfen und Transformation, Kristina Vogt: "Dass die Unternehmensinsolvenzen im Land Bremen 2025 erneut zurückgegangen sind und damit gegen den bundesweiten Trend laufen, zeigt: Unsere Wirtschaft ist widerstandsfähiger als mancherorts. Das hängt mit der Struktur unseres Wirtschaftsstandorts zusammen. Eine breite industrielle Basis aus Luft- und Raumfahrt, Logistik, Hafenindustrie und Nahrungsmittelwirtschaft gibt Bremen auch in schwierigen Phasen Stabilität. Das Baugewerbe bleibt unter Druck, das sehen wir an den Zahlen. Für betroffene kleine und mittlere Unternehmen mit Sitz im Land Bremen besteht dabei jederzeit die Möglichkeit, bei der Bremer Aufbau-Bank Rettungs- oder Umstrukturierungsbeihilfen zur konkreten Abwendung von Insolvenzen zu beantragen."

Ansprechpartner für die Medien:
Christoph Sonnenberg, Pressesprecher bei der Senatorin für Wirtschaft, Häfen und Transformation, Tel.: (0421) 361-82909, E-Mail: christoph.sonnenberg@wht.bremen.de