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Senatskanzlei | Sonstige

"Und jetzt kommen wir!"

Bremer Jugendpreis 2026 "Dem Hass keine Chance" in der Oberen Rathaushalle vergeben

03.06.2026

Gemeinsame Pressemitteilung mit der Landeszentrale für politische Bildung Bremen

"Und jetzt kommen wir!" lautete das Motto des diesjährigen Bremer Jugendpreises "Dem Hass keine Chance". Am heutigen Mittwoch (3. Juni 2026) übernahm die Jugend die Regie in der Oberen Rathaushalle, als die besten Beiträge des Wettbewerbs prämiert wurden. Unter den Preisträgern waren unter anderem die Oberschule an der Lerchenstraße und die Oberschule am Waller Ring.

Die Landeszentrale für politische Bildung Bremen - die den Wettbewerb seit 1989 alljährlich veranstaltet - hatte Jugendliche aufgerufen, sich am Wettbewerb zu beteiligen in dem sie kreative Ideen für ein gutes Miteinander entwickeln und damit ein Zeichen gegen Ausgrenzung und Rassismus setzen. Dem folgten viele Bremer und Bremerhavener Schülerinnen und Schüler und bewarben sich um den Bremer Jugendpreis 2026.


Bürgermeister Andreas Bovenschulte übereicht einen Senatspreis an die Oberschule an der Lerchenstraße.
Bürgermeister Andreas Bovenschulte übereicht einen Senatspreis an die Oberschule an der Lerchenstraße. Foto: Senatspressestelle

Die besten Einreichungen wurden heute in der Oberen Rathaushalle prämiert. Insgesamt 17 Preise wurden bei der von Dr. Thomas Köcher (Landeszentrale für politische Bildung) moderierten Veranstaltung verliehen. Gestiftet und überreicht wurden die Preise von den ebenfalls anwesenden Sponsoren und unterschiedlichen Bremer Vereinen und Institutionen. Die Senatspreise in Höhe von 1.250 Euro überreichte Bürgermeister Andreas Bovenschulte an die Oberschule an der Lerchenstraße sowie an Davina Musenge Mbelu Ndabasele, Jonee Meelien Taskesen und Vidursy Judy Logendiran von der Oberschule am Waller Ring.

Bürgermeister Andreas Bovenschulte: "Es ist toll zu sehen, dass Schülerinnen und Schüler mit so viel Kreativität eine klare Haltung gegen Hass und Ausgrenzung zeigen. Dafür steht der Wettbewerb 'Dem Hass keine Chance'. Ich gratuliere allen Preisträgerinnen und Preisträgern ganz herzlich zu ihren Auszeichnungen. Gewonnen haben alle, die an diesem Wettbewerb teilgenommen haben."

Die Preisträgerinnen und Preisträger 2026

  • Schulen:
    • Oberschule Findorff
    • Oberschule an der Lerchenstraße
    • Oberschule am Waller Ring (2 Beiträge)
    • Waldorfschule Bremen/Osterholz
    • Oberschule an der Lehmhoster Straße
    • Grundschule an der Landskronastraße
    • Grundschule Nordstraße
  • Außerschulische Einrichtungen:
    • Theatergruppe "ensemble z"
    • Young Diamondz (Freizi Walle)
    • Kinderschutzbund und Spielhaus Wischmannstraße
  • Privat:
    • Ricarda Kindermann
    • Torge Harms & Alban Radloff
    • Finja Marike Schäffer
    • Sam Eisele
    • Seyma Nur Kilic
    • Ida Schmidt

Dr. Thomas Köcher (Landeszentrale für politische Bildung) moderierte die Preisverleihung in der Oberen Rathaushalle.
Dr. Thomas Köcher (Landeszentrale für politische Bildung) moderierte die Preisverleihung in der Oberen Rathaushalle. Foto: Senatspressestelle

Die Sponsoren 2026

Sparkasse Bremen, Lebenshilfe Bremen, Erinnern für die Zukunft e.V., Bremische Evangelische Kirche, Mercedes Benz Werk Bremen, Der Senat der Freien Hansestadt Bremen, Die Senatorin für Soziales (Migrations- und Integrationsbeauftragte des Landes Bremen), Bremische Bürgerschaft, Landeszentrale für politische Bildung Bremen, Werder Bremen Stiftung, Arbeitnehmerkammer Bremen, Gewerkschaft Erziehung & Wissenschaft, Förderverein Medienpädagogik

Der Bremer Jugendpreis

Der Wettbewerb "Dem Hass keine Chance" der Landeszentrale für politische Bildung Bremen wird seit 1989 alljährlich veranstaltet. Der inhaltlich sehr freie Rahmen reicht von der Auseinandersetzung mit historischen Themen wie dem Nationalsozialismus über aktuelle oder anhaltende Probleme wie Gewalt oder Fremdenfeindlichkeit bis hin zu Vorstellungen über Zukunftswünsche der Menschen. Ziel des Wettbewerbes ist es, junge Leute zu ermuntern kreative Ideen gegen Hass und Gewalt zu entwickeln und Zivilcourage zu zeigen.

Weitere Informationen:
Tobias Peters, Landeszentrale für politische Bildung Bremen, Tel.: (0421) 361-2098, E-Mail: tobias.peters@lzpb.bremen.de

Achtung Redaktionen:
Die Pressestelle des Senats bietet Ihnen die Fotos zu dieser Mitteilung zur honorarfreien Veröffentlichung an. Foto: Senatspressestelle
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Ansprechpartner für die Medien:
Jens Tittmann, Pressesprecher beim Senator für Kultur, Tel.: (0421) 361 - 90637, E-Mail: jens.tittmann@kultur.bremen.de

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