Sie sind hier:

Die Senatorin für Klimaschutz, Umwelt, Mobilität, Stadtentwicklung und Wohnungsbau

Umbau der Oberen Schlachte beginnt

20.05.2005

Verlängerung des Bummelboulevards im Stephaniviertel

Die Obere Schlachte im Stephaniviertel wird umgestaltet. Damit wird ein weiterer Baustein der Innenstadtentwicklung umgesetzt. In Fortführung des bereits umgebauten Teils der Schlachte soll nun die Umgestaltung zwischen Bürgermeister-Smidt-Brücke und der Diepenau erfolgen.

Um eine zügige Umsetzung der Maßnahme zu erreichen, erfolgt der Umbau in zwei Bauabschnitten. Der erste Bauabschnitt erstreckt sich von der Bürgermeister-Smidt-Brücke bis zur Platzfläche Fangturm und schließt an den bereits 1994 umgebauten Boulevard der Oberen Schlachte an. Zunächst werden in diesem Bereich Kanalsanierungsarbeiten durchgeführt. Ab Juli / August beginnen die Straßenbauarbeiten. Die Fertigstellung der Maßnahme ist für den Spätherbst vorgesehen.


Ziel des seinerzeit mit Mitteln der EU geförderten Projektes war es, die Schlachte einer höherwertigen Nutzung zuzuführen und hier gastronomischen Betrieben anzusiedeln. Die bisherigen Umbaumaßnahmen und die daraus resultierenden Umstrukturierungen können als herausragender Erfolg des Programms Stadt am Fluss gewertet werden.Mit der nun anstehenden Umbaumaßnahme soll das Konzept mit einer Umnutzung des öffentlichen Raumes im Bereich von Büro-, Lagerflächen, Gewerbebetrieben oder Garagen hin zu Flächen für die gastronomischen Einrichtungen weiter fortgesetzt und so eine weitere Umstrukturierung initiiert werden.


„Nach jahrzehntelangem Dornröschenschlaf geht es jetzt im Stephaniviertel mit großen Schritten voran“, so der Senator für Bau, Umwelt und Verkehr Jens Eckhoff. „Die Umgestaltung der Schlachte passt hervorragend zu der Aufwertung des Jugendgästehauses, der Ansiedlung von Radio Bremen und einer ganzen Reihe weiterer privater Investitionsvorhaben. Hier ist die Stadt gefordert, ihren eigen substantiellen Beitrag zu leisten.“


Die Schlachte wird in dem betreffenden Abschnitt künftig nur noch als Einbahnstraße geführt. Dadurch kann der Kraftfahrzeugverkehr auf das notwendige Maß reduziert und der angestrebte Boulevard-Charakter im Zusammenhang mit der dort geplanten Gastronomie gestärkt werden. Durch die Wahl eines einheitlichen Materials soll erreicht werden, dass der gesamte Raum optisch breiter wirkt und der Promenadencharakter unterstrichen wird.


Die Kosten der Gesamtkosten der Maßnahme sollen 600.000 € nicht überschreiten. Die Bauarbeiten sollen bis November 2005 abgeschlossen sein.