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Der Senator für Inneres und Sport

Suche nach förderungswürdigen Projekten zur Kriminalprävention im Stadtteil - Ausschreibung startet jetzt

08.08.2018

Projekte, die im weitesten Sinn die Präventionsarbeit im Bereich Jugendkriminalität in den Stadtteilen unterstützen, können jetzt im Rahmen einer neuen Ausschreibung der "Kooperationsstelle Kriminalprävention Bremen" (KSKP) bei der Innenbehörde Bremen gefördert werden.

Kriminalprävention setzt bereits bei der Wertevermittlung bei Kindern und Jugendlichen im Zusammenhang mit gewaltfreien Konfliktlösungen an. Der Slogan der KSKP in diesem Jahr "Wie weit würdest du gehen, …? - Kriminalprävention für ein respektvolles Miteinander in einer sich wandelnden Gesellschaft" zeigt, dass universelle Werte im Umgang mit dem anderen wichtig sind. Die Rede ist von gegenseitigem Respekt, Toleranz sowie dem Einhalten von Grenzen. Neben einer erzieherischen Arbeit, spielt auch die Verbesserung von sozialen Bedingungen eine Rolle.

Um eine gute Idee verwirklichen zu können, fehlt als Anstoß manchmal nur eine kleinere Geldsumme. Diese Lücke möchte die KSKP schließen. Einen Förderbetrag von bis zu 2.000 Euro erhielten beispielsweise Projekte, die Jugendarbeit mit Kunst und Handwerk verbanden. Jugendliche bekamen dabei die Möglichkeit ihren Lebensraum auf kreative Weise mit Graffitis und Malereien zu verschönern. Andere Projekte befassten sich mit der Prävention im Zusammenhang mit Internetkriminalität oder förderten die Medienkompetenz.

Die KSKP wurde im Jahr 2008 beim Senator für Inneres Bremen in Zusammenarbeit mit der Polizei Bremen, der Hochschule für Öffentliche Verwaltung Bremen und dem Institut für Polizei- und Sicherheitsforschung eingerichtet. Gefördert werden seitdem Projekte, die neben der Prävention von Jugendkriminalität auch einen Bezug zum Stadtteil aufweisen und verschiedene Akteure wie Freizeitheime, Jugendverbände, Sportvereine, Universitäten, Unternehmen oder das Quartiersmanagement einbinden. Die KSKP möchte dadurch eine möglichst breite Vernetzung in den Stadtteilen fördern. Damit die Projekte auch tatsächlich im Stadtteil verwurzelt sind, findet eine Vorauswahl der Anträge in den lokalen Koordinierungskreisen bzw. Präventionsgremien statt. Die endgültige Entscheidung wird dann von der Kooperationsstelle Kriminalprävention Bremen getroffen.

Projektanträge können elektronisch oder schriftlich spätestens bis zum 10. September 2018 übermitteln werden. Anträge sollten bitte an die lokalen Präventionsgremien und Präventionsbeauftragten der Polizei Bremen gerichtet werden. Das Antragsformular, die Zuständigkeitsbereiche und Kontaktdaten der lokalen Präventionsgremien sowie weitere Informationen zur Ausschreibung finden sich unter: www.kriminalpraevention.bremen.de