Sie sind hier:
  • Spielplatz Neustadtwallanlagen nach Sanierung wieder freigegeben

Die Senatorin für Arbeit, Soziales, Jugend und Integration

Spielplatz Neustadtwallanlagen nach Sanierung wieder freigegeben

26.04.2023

Der Spielplatz in den Neustadtwallanlagen am Südbad ist nach Sanierungsarbeiten wieder zum Spielen freigegeben. Zuletzt hatten Bauzäune das Gelände geschützt, damit der neu angelegte Rollrasen anwachsen kann. Am gestrigen Dienstag (25. April 2023) ist der Zaun abgebaut worden. Die eigentlichen Bauarbeiten hatten Mitte Oktober 2022 begonnen und waren Mitte März 2023 abgeschlossen.

In den Neustadtwallanlagen sind die Bauzäune gefallen, der Spielplatz am Südbad steht wieder zur Verfügung.  Foto: UBB
In den Neustadtwallanlagen sind die Bauzäune gefallen, der Spielplatz am Südbad steht wieder zur Verfügung. Foto: UBB

Anlass für die Sanierung des intensiv genutzten Spielplatzes war, was Techniker als "hohen Nutzungsdruck" bezeichnen. Die Spielgeräte waren teilweise abgenutzt und marode und sollte saniert und mussten daher modernisiert werden. So wurde beispielsweise die frühere Hängebrücke demontiert.

Neu aufgebaut wurden ein Klettergerät mit Anbaurutsche, eine Schaukel mit barrierefreiem Sitz und ein Sandbagger. Der Spielhügel wurde neu modelliert und mit Rollrasen begrünt und eine Schaukel aus dem Bestand wurde umgesetzt. Im Wasserspielbereich wurden zudem die Sandflächen ausgetauscht und die Lücken in der Natursteinpflasterfläche gefüllt.

Mit der heutigen Wiedereröffnung sind die Arbeiten auf dem Spielplatz aber noch nicht abgeschlossen. In einem Zweiten Bauabschnitt wird der mit den Bauarbeiten betraute Umweltbetrieb Bremen (UBB) im kommenden Herbst weitere Spielgeräte einrichten, darunter einen Spielsteg mit Sandspielanbauten am Wasserspielbereich, einen Hügelaufgang aus Rampen, Netz- und Seilelementen sowie drei unterschiedlich gestaltete Spielhäuschen aus verwitterungsfestem Robinienholz. Ein Häuschen wird direkt am Steg und ein weiteres auf dem Hügel an die bestehende Rutsche angebunden sein.

"Wir haben in den vergangenen sieben Jahren die Mittel zur Sanierung von Spielplätzen allein in unserem Haushalt von rund 325.000 Euro auf über 1,5 Millionen Euro aufgestockt", sagte Sozialsenatorin Anja Stahmann. "Mit jedem investierten Euro wird die Stadt für Familien mit Kindern ein kleines Stück lebenswerter."

"Wir werten mit diesen Investitionen das Lebensumfeld von Familien deutlich auf", sagte Senatorin Stahmann. Untersuchungen zeigten, dass schöne Spielplätze in einer sicheren Lage sehr viel stärker zum Spielen unter freiem Himmel genutzt würden als wenig gepflegte, unübersichtliche Anlagen. "Bewegung, Spiel und Toben sind von elementarer Bedeutung für die körperliche und geistige Entwicklung von Kindern. Gleichzeitig bieten die Städte unseren Kindern immer weniger Raum dafür. Es ist deshalb wichtig, dass wir in diesem Bereich weiter investieren."

In Bremen gibt es derzeit 201 öffentliche Spielplätze in Trägerschaft der Senatorin für Soziales, Jugend, Integration und Sport sowie 51 Spielpunkte "Spielen im öffentlichen Grün" in Trägerschaft der Senatorin für Klimaschutz, Umwelt, Mobilität und Städtebau. Daneben sind fast 200 geöffnete Schulhöfe und KiTa-Außengelände zumindest zeitweise zugänglich.

Achtung Redaktionen:
Die Pressestelle des Senats bietet Ihnen das Foto zu dieser Mitteilung zur honorarfreien Veröffentlichung an. Foto: UBB
Foto-Download (jpg, 995.1 KB)

Ansprechpartner für die Medien:
Dr. Bernd Schneider, Pressesprecher bei der Senatorin für Soziales, Jugend, Integration und Sport, Tel.: (0421) 361-64152, E-Mail: bernd.schneider@soziales.bremen.de