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Die Senatorin für Soziales, Jugend, Integration und Sport

Spielplatz in der Herman-Wegener-Straße wird neugestaltet

17.11.2022

Der Spielplatz in der Hermann-Wegener-Straße in Grohn wird ab Montag (21. November 2022) bis zum Sommer 2023 für eine umfangreiche Neugestaltung gesperrt. Das dortige Spielhaus soll aber auch während der Bauzeit so lange wie möglich erreichbar bleiben.

Noch ein Spielplatz, ab dem 21. November ein Baustelle: Der Spielplatz in der Hermann-Wegener-Straße wird komplett umgestaltet. Foto: Sozialressort
Noch ein Spielplatz, ab dem 21. November ein Baustelle: Der Spielplatz in der Hermann-Wegener-Straße wird komplett umgestaltet. Foto: Sozialressort

Für die Sanierung werden alle Spielgeräte demontiert, der große Hügel mit den Spielgeräten wird zudem abgetragen. Nach einem Beteiligungsprozess mit Kindern aus der Grohner Düne sowie Anwohnerinnen und Anwohnern ist jetzt geplant, auf der Fläche Spielinseln für die verschiedenen Altersgruppen einzurichten. So wird ein Kleinkindbereich entstehen, ein Bereich mit mehreren Schaukeln, eine lange Seilbahn, ein Ballspielbereich und ein auch für Kinder mit Behinderungen nutzbarer Spielturm. Die Wege auf dem Spielplatz werden zum Teil befestigt und sind damit auch mit Kinderwagen und Rollstuhl befahrbar. Aufgestellt werden zudem eine Tischtennisplatte und mehrere Sitzbänke.

Der Zeitplan sieht vor, dass im ersten Schritt noch in diesem Jahr die jetzigen Geräte abgebaut werden. Anfang nächsten Jahres sind die Bodenarbeiten geplant, mit dem Abschluss der Bauarbeiten wird für den Sommer gerechnet.

Die Erneuerung und der Ausbau des öffentlichen Kinderspielplatzes ist Teil des integrierten Entwicklungskonzeptes Grohn. Das Spielplatz-Bauvorhaben ist ein Projekt im Auftrag der Senatorin für Soziales, Jugend, Integration und Sport, vertreten durch den Fachdienst Spielraumförderung im Amt für Soziale Dienste. Mit der konkreten Umsetzung ist der Umweltbetrieb Bremen (UBB) beauftragt.

"Spielplätze sind die Kinderzimmer im städtischen Raum", sagte Sozialsenatorin Anja Stahmann. "Gerade in dicht bebauten Gebieten, gerade wo große Familien in vergleichsweise kleinen Wohnungen leben, bieten Spielplätze Kindern wichtige Freiräume und Entwicklungsmöglichkeiten. Ich bin daher froh über jeden Spielplatz, den wir attraktiver machen." Insgesamt stehen der Senatorin jährlich rund 1,5 Millionen Euro für die Sanierung von Spielplätzen zur Verfügung. Hinzu kommen teils erhebliche Mittel aus den integrierten Entwicklungskonzepten, die die Senatorin für Klima, Umwelt, Mobilität und Stadtentwicklung und Wonungsbau für benachteiligte Stadtteile aufgelegt hat sowie aus Spenden.

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Ansprechpartner für die Medien:
Dr. Bernd Schneider, Pressesprecher bei der Senatorin für Soziales, Jugend, Integration und Sport, Tel.: (0421) 361-4152, E-Mail: bernd.schneider@soziales.bremen.de