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Die Senatorin für Klimaschutz, Umwelt, Mobilität, Stadtentwicklung und Wohnungsbau

Senatorin Wischer startet die Bauarbeiten zur Neugestaltung des Schüsselkorbs

28.03.2003

Am heutigen Freitag (28.3.2003) begannen die Bauarbeiten zur Aufwertung des Schüsselkorbs. Bei dieser Maßnahme handelt es sich um die vorläufig letzte zentrale öffentliche Umbaumaßnahme im Rahmen des Sofortprogramms Innenstadt.


Bausenatorin Christine Wischer: „Bremen hat mit dem Innenstadtprogramm einen großen Schritt gemacht und sich als Metropole des Nordwestens neu positioniert. Wir haben die Chancen konsequent genutzt, die Bremer City als Aushängeschild der Stadt im Wettbewerb der Städte neu zu profilieren. Um diesen Erfolg dauerhaft zu sichern, müssen diese Anstrengungen in der Innenstadt und in den Stadtteilzentren auch in den nächsten Jahren engagiert fortgesetzt werden“.


Insgesamt soll der Abschnitt von der Kreuzung Am Wall / Sögestraße – hier startet auch die Baustelle – bis zur Violenstraße neu geordnet werden. Hinsichtlich der Oberflächengestaltung wurde nach intensiven Diskussionen zwischen den Anliegern, der Kaufmannschaft und den am Bau beteiligten Stellen ein Kompromiss gewählt. Danach soll der Bereich bis zur Gleiszone mit Granitpflaster analog dem in der Sögestraße gepflastert werden. So soll der Bezug diese Straßenabschnittes zur Sögestraße verdeutlicht werden. Der Bezug des Schüsselkorb zur Innenstadt wird damit sehr deutlich. Außerdem stellt der Schüsselkorb ein Bindeglied zum aufgewerteten Wall dar. Mit der neuen Harms-Passage, den Neubau an der Museumsstraße und die Domshofpassage entsteht so eine neue attraktive Wegebeziehung, die in Zukunft durch die Neugestaltung der Museumsstraße noch weiter aufgewertet werden soll.


Die vom ÖPNV stark beanspruchten Fahrbahnflächen werden in Asphalt gestaltet. Dieser Kompromiss wurde gewählt, um nicht nur einerseits den hohen gestalterischen Ansprüchen in diesem zentralen Innenstadtbereich Rechnung zu tragen, sondern auch die ÖPNV-bedingten sehr hohen Belastungen in dem Bereich zu berücksichtigen. Die Bedeutung des Schüsselkorb für den ÖPNV ist sehr hoch. So ist hier die Haltestelle mit den meisten Ein- und Aussteigern Bremens zu verzeichnen. Um den Fahrgästen künftig mehr Komfort und eine bessere Übersichtlichkeit zu geben, sollen Bus- und die Straßenbahnhaltestellen an einer Stelle konzentriert werden, in Richtung Domsheide bei der Fischgaststätte Knurrhahn und in Richtung Hauptbahnhof vor der BfG-Bank. Diese Maßnahme steht im Zusammenhang mit der Neuanlage der Haltestelle im Herdentor, die bereits 2001 erfolgt ist.


Die umzubauenden Verkehrsanlagen an der Domshof-Nordseite werden dem dortigen Erscheinungsbild angepasst. Mindestens 5 neue Bäume sollen gepflanzt werden. Insgesamt wird die Neugestaltung des Schüsselkorb 3,2 Millionen € kosten. Hierzu kommen noch 700.000 € für den Gleisbau.


Die Beteiligten sind bestrebt, die Umbaumaßnahme so schnell wie möglich zu beenden, um auch hier die Unannehmlichkeiten für Anlieger und Passanten auf ein Minimum zu beschränken. So soll auf der Baustelle je nach Arbeitsanfall im Zwei-Schicht-System und auch am Wochenende mit Volldampf gearbeitet werden, damit die Umgestaltung im Spätherbst dieses Jahres beendet werden kann.