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Die Senatorin für Bau, Mobilität und Stadtentwicklung

Senatorin Ünsal: "Deutschlandticket wird dieses Jahr nicht teurer!"

Sonder-Verkehrsministerkonferenz zum Deutschlandticket

22.01.2024

Die Finanzierung des Deutschlandtickets ist für dieses Jahr gesichert. Auf der Sonder-Verkehrsministerkonferenz am 22. Januar 2023 haben die Länder die Finanzierung erörtert.

Dazu erklärt Bremens Senatorin für Bau, Mobilität und Stadtentwicklung, Özlem Ünsal:
"Die gute Nachricht vorweg: Das Deutschlandticket bleibt – und es kostet weiterhin nur 49 Euro im Monat! Das Deutschlandticket hat für uns eine hohe Bedeutung. Und bleibt zentral für die Attraktivität des öffentlichen Personennahverkehrs. Als einfaches, günstiges und deutschlandweit gültiges Ticket mit mehr als elf Millionen Kundinnen und Kunden ist es ein gemeinsames Erfolgsprojekt von Bund und Ländern. Auch in Bremen wird es von vielen Menschen sehr gut angenommen und verschafft zugleich der BSAG und dem VBN Neukundinnen und -kunden, wie eine Auswertung kürzlich ergeben hat. Bund und Länder bekennen sich weiterhin zum Prinzip, sich zur Hälfte die Kosten zu teilen."

Der Bund beteiligt sich auch 2024 zur Hälfte an den Kosten mit 1,5 Milliarden Euro. Zusätzlich wurde vereinbart, im Jahr 2023 nicht verbrauchte Mittel im Jahr 2024 einzusetzen. Für die Länder ist es wichtig, dass auch 2024 nicht verbrauchte Mittel des Bundes und der Länder ins Jahr 2025 übertragen werden können. Mit dieser Überjährigkeit kann der Ticketpreis trotz steigender Personal- und Energiekosten im ÖPNV stabil gehalten werden.

Grundlage für die Entscheidungen waren umfangreiche Auswertungen der Verkaufszahlen des Deutschlandtickets in den vergangenen Wochen. Sie werden auch fortlaufend für eine Prognose der Einnahmeentwicklung ausgewertet. Auf Basis dieser Daten haben sich die Verkehrsminister der Länder mit dem Bundesverkehrsminister verständigt.

Über das Deutschlandticket:
Das Deutschlandticket wurde im Mai 2023 eingeführt. Es ist monatlich kündbar und ausschließlich im Abo erhältlich. Es gilt im Nahverkehr in ganz Deutschland. Es wird von Bund und Ländern je zur Hälfte finanziert.

Ansprechpartner für die Medien:
René Möller, Pressesprecher bei der Senatorin für Bau, Mobilität und Stadtentwicklung, Tel.: (0421) 361-6012, E-Mail: rene.moeller@bau.bremen.de