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Die Senatorin für Arbeit, Soziales, Jugend und Integration

Senatorin Stahmann: Uni-Bad kann wegen notwendiger Sanierungen vorerst nicht wieder öffnen

01.09.2015

An den Lüftungsanlagen des Uni-Bades ist im Rahmen von Instandhaltungsarbeiten ein so erheblicher Sanierungsbedarf festgestellt worden, dass die geplante Wiedereröffnung nach der Sommerpause in der kommenden Woche nicht möglich ist. Die Kosten für die Sanierung werden auf rund 400.000 Euro geschätzt – zusätzlich zu den vorgesehenen Instandhaltungskosten in etwa gleicher Höhe. Die Arbeiten wurden vorläufig gestoppt.

In den Lüftungsanlagen sind Mineralfasern und Schimmelpilze gefunden worden. "Raumluftmessungen haben zwar ergeben, dass die Luft im Bad nicht mit diesen Stoffen belastet ist", sagte Anja Stahmann, Senatorin für Soziales, Jugend, Frauen, Integration und Sport. "Experten sagen uns aber, dass das Bad nach den einschlägigen Hygiene-Verordnungen dennoch ohne Sanierung der betroffenen Lüftungsarbeiten nicht weiter betrieben werden kann."

"Derzeit bereitet die Bremer Bäder GmbH die Verlegung des Schul- und Vereinssports in andere Bäder vor", sagte die Senatorin weiter. Allen betroffenen Schulen können alternative Angebote in anderen Bädern unterbreitet werden, für den Vereinssport werden teils noch Lösungen gesucht. "Ich hoffe, dass für alle Schulen eine akzeptable Lösung gefunden werden kann. Die vielen Badeunfälle zeigen, wie wichtig es ist, dass möglichst alle Kinder spätestens im Grundschulalter an das Schwimmen herangeführt werden."

Über die Bereitstellung der erheblichen zusätzlichen Sanierungskosten müsse nun politisch entschieden werden: "Wir werden jetzt an die zuständigen Deputationen herantreten und uns ein detailliertes Bild von dem Sanierungsbedarf sowie den damit verbundenen Kosten machen", sagte die Senatorin. "Erst dann können wir einen Zeitplan vorlegen."