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Die Senatorin für Wirtschaft, Arbeit und Europa

Senatorin für Wirtschaft, Arbeit und Europa unterstützt das 5. Norddeutsche Luftfahrtforum

Branche diskutierte über das klimaneutrale Fliegen als Chance für regionale Unternehmen

27.08.2020

Die Covid-19-Krise hat den Luftverkehr rund um den Globus zwischenzeitlich zum Erliegen gebracht und wird die Luftfahrtindustrie voraussichtlich noch einige Jahre beeinflussen. Kann das Ziel des klimaneutralen Fliegens (Greenflying) eine Möglichkeit nicht nur für norddeutsche Luftfahrtunternehmen sein, um zukunftsfähig aus der aktuellen Krise zu kommen? Und wenn ja, nutzen Bund und Länder die richtigen Werkzeuge, um kleine- und mittelständische Unternehmen (KMU) auf dem Weg zum klimaneutralen Fliegen mitzunehmen? Diese und weitere Fragen zum ökoeffizienten Fliegen diskutierten Vertreterinnen und Vertreter aus Unternehmen und Wissenschaft auf dem 5. NORDDEUTSCHEN LUFTFAHRTFORUM am heutigen Donnerstag (27. August 2020).

„Die Luftfahrtindustrie ist wie kaum eine andere Branche geprägt von Forschung und Entwicklung. Diese Innovationsfähigkeit muss sie jetzt beim Ziel des klimaneutralen Fliegens erneut unter Beweis stellen. Es ist jetzt an der Zeit, die Entwicklung der benötigten Technologien von morgen anzustoßen und damit Impulse für die Sicherung von Beschäftigung an den norddeutschen Luftfahrtstandorten zu setzen“, so Kristina Vogt, Senatorin für Wirtschaft, Arbeit und Europa.

Greenflying beinhaltet wichtige Technologiefelder wie Leichtbau, Material- und Fertigungsprozesse: Weniger Gewicht bedeutet weniger Treibstoffverbrauch und somit weniger CO2-Ausstoß. Im Mittelpunkt der Forschung für das ökoeffiziente Fliegen stehen jedoch die Entwicklung neuer Antriebsformen: Elektro- oder Hybridantriebe für die Flugzeuge der Zukunft und alternative Kraftstoffe für die bereits fliegende Flotte. „Wasserstoff spielt hierbei eine wesentliche Rolle. Und dabei kommt der norddeutschen Kooperation eine entscheidende Bedeutung zu, denn das Thema Wasserstoff bietet Chancen für die Unternehmen in der Luftfahrt, aber auch in anderen Branchen“, so Holger W. Oelze, Vorstandsvorsitzender von AVIASPACE Bremen.

Organisiert wurde das Forum vom AVIASPACE Bremen e.V., dem Bremer Luft- und Raumfahrtnetzwerk, gemeinsam mit den Luftfahrtclustern der norddeutschen Bundesländer wie Hamburg Aviation, Niedersachsen Aviation und Hanse Aerospace, dem Land Schleswig-Holstein sowie Composites United. Die digitale Veranstaltung war dieses Mal für die mehr als 250 Teilnehmenden kostenfrei, dank der Unterstützung der Senatorin für Arbeit, Wirtschaft und Europa.

Über AVIASPACE BREMEN
Der AVIASPACE BREMEN e.V. ist ein Netzwerk engagierter Unternehmen und anwendungsorientierter Forschungsinstitute in Bremen und Umgebung. Das Netzwerk setzt die Strategie im Bereich der Luft- und Raumfahrt des Landes Bremen um. Themenschwerpunkte sind Netzwerkbildung, Technologietransfer sowie Wirtschaftswachstum durch Unterstützung von Jungunternehmern und Start-ups.
Weitere Informationen finden Sie auf: www.aviaspace-bremen.de

Ansprechpartner für die Medien:
Kai Stührenberg, Pressesprecher bei der Senatorin für Wirtschaft, Arbeit und Europa, Tel.: (0421) 361-59090, E-Mail: kai.stuehrenberg@wah.bremen.de