Gestern (2. September 2026) wurde der Finanzausschuss des Aufsichtsrates der Gesundheit Nord in einer Sondersitzung über die aktuelle wirtschaftliche Situation des Klinikverbundes in Kenntnis gesetzt worden.
Dazu sagt Claudia Bernhard, Senatorin für Gesundheit, Frauen und Verbraucherschutz: "Das Gesundheitsressort ist am Sonntagabend von der Geschäftsführung der Gesundheit Nord über ein bis Ende des Jahres zu erwartendes Defizit in Höhe von rund 20 Millionen Euro informiert worden. Gründe dafür seien Erlöseinbrüche und Kostensteigerungen. Am Mittwoch hat die Geschäftsführung der GeNo dann mitgeteilt, dass die finanziellen Bedarfe bis Ende 2028 auf einem deutlich höheren Niveau liegen werden. Nur so ließen sich auch die Auswirkungen des Beitragsstabilisierungsgesetzes, das ab 2027 greift, ausgleichen. Diese Informationen werden aktuell geprüft und bewertet, um daraus fundierte Schlussfolgerungen zu ziehen."
Ansprechpartnerin für die Medien:
Kristin Viezens, Pressesprecherin der Senatorin für Gesundheit, Frauen und Verbraucherschutz, Tel.: (0421) 361-2082, E-Mail: kristin.viezens@gesundheit.bremen.de