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Die Senatorin für Gesundheit, Frauen und Verbraucherschutz

Senatorin Bernhard ehrte Jahrgangsbeste der Gesundheitsberufe

15.04.2026

Am heutigen Mittwochabend (15. April 2026) ehrte Claudia Bernhard, Senatorin für Gesundheit, Frauen und Verbraucherschutz, Absolventinnen und Absolventen der Gesundheitsfachberufe des Jahrgangs 2025 mit einem Senatsempfang. Senatorin Bernhard würdigte die 95 Besten im Land Bremen für ihren herausragenden Abschluss. Erstmalig waren auch Notfallsanitäterinnen und -sanitäter darunter.

Die Jahrgangsbesten der Gesundheitsberufe 2025 wurde mit einem Senatsempfang von Senatorin Claudia Bernhard geehrt.
Die Jahrgangsbesten der Gesundheitsberufe 2025 wurde mit einem Senatsempfang von Senatorin Claudia Bernhard geehrt. Foto: Senatspressestelle

In ihrem Grußwort sprach Senatorin Claudia Bernhard den Absolventinnen und Absolventen ihren Respekt und ihre Anerkennung aus: "Sie alle haben sich entschieden, einen Beruf zu ergreifen, der für unsere Gesellschaft und für die Gesundheitsversorgung unerlässlich ist. Sie haben eine hohe Fachlichkeit erworben und agieren in multiprofessionellen Teams. Sie empfinden mit Recht einen Berufsstolz. Denn: Pflege, Therapie und die medizinisch-technischen Berufe sind zentrale Säulen in Diagnostik, Behandlung und Rehabilitation. Deswegen sind die Reformen im Gesundheitswesen auch dringend notwendig. Mit dem BEEP, früher auch bekannt als Pflegekompetenzgesetz, haben wir endlich die gesetzliche Grundlage für mehr Eigenverantwortung und eigenständiges Arbeiten in der Pflege."

"Für mich ist es von großer Wichtigkeit, Handlungsbedarfe im Gesundheitswesen schnell zu erkennen und auch schnell handeln zu können. Um also unabhängig von manchmal recht langwierigen Bundesvorhaben weitere Maßnahmen einleiten zu können, werden wir dieses Jahr wieder ein Bremer Gesundheitsberufemonitoring auf den Weg bringen," kündigte Senatorin Bernhard zudem an.

Hintergrund:
Geehrt wurden 69 Frauen und 26 Männer, die in den drei Prüfungsteilen schriftlich, praktisch und mündlich mindestens zweimal die Note "sehr gut" und einmal die Note "gut" oder besser erhalten haben. 2025 waren das 36 Pflegefachpersonen, sechs Logopädinnen und Logopäden, 27 Physiotherapeutinnen und -therapeuten, sieben Ergotherapeutinnen und -therapeuten, drei medizinische Technologinnen, zwei anästhesietechnische Assistentinnen, drei operationstechnische Assistentinnen sowie – erstmalig – elf Notfallsanitäterinnen und -sanitäter. Die Absolventinnen du Absolventen hatten ihre Ausbildungen 2022 begonnen. Insgesamt schlossen 530 Fachkräfte in den genannten Berufen ihre Ausbildung 2025 ab.

Der Bereich der Gesundheitsfachberufe ist einer der größten in der bremischen Ausbildungslandschaft: Im Ausbildungsjahr 2025/2026 befanden sich 2.504 Personen in einer Ausbildung im Gesundheitswesen. Davon waren rund 69 Prozent Frauen (1.737 Personen).

Klar ist: Es kommt auf jede Absolventin und jeden Absolventen an, denn bereits 2020/2021 fehlten bundesweit über 14.000 Fachkräfte allein in der Gesundheits- und Krankenpflege. Der Fachkräftemangel im Gesundheitswesen wird sich durch den demographischen Wandel weiter verschärfen. Laut Gesundheitsberufemonitoring 2021 könnte im Land Bremen bis 2035 eine Lücke von 1.400 Pflegefachkräften und 490 Physiotherapeutinnen und -therapeuten entstehen. Um diese Lücke zu schließen, steuert Bremen mit Maßnahmen wie "Bleib dran an der Pflege" und "Ich pflege wieder, weil …" dagegen.

Ansprechpartnerin für die Medien:
Kristin Viezens, Pressesprecherin der Senatorin für Gesundheit, Frauen und Verbraucherschutz, Tel.: (0421) 361-2082, E-Mail: kristin.viezens@gesundheit.bremen.de