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Die Senatorin für Arbeit, Soziales, Jugend und Integration

Senat beschließt Investitionen in Spielplätze

Rund 1,2 Millionen Euro für Aufenthaltsqualität und Barrierefreiheit

03.03.2026

Neue Spiel- und Klettergerüste sowie Flächen für Ballsport: Der Senat hat heute (3. März 2026) Investitionen in Spielräume für Kinder beschlossen. Insgesamt rund 1,2 Millionen Euro fließen in die Erneuerung und den Ausbau von vier stark genutzten Spielplätzen in den Bremer Stadtteilen Blumenthal, Hemelingen, Huchting und Burglesum. Das Geld stammt aus dem Sondervermögen des Bundes für Infrastruktur und Klimaneutralität. Bremen erhält daraus rund 941 Millionen Euro.

Die Senatorin für Arbeit, Soziales, Jugend und Integration, Dr. Claudia Schilling: "Mit den Mitteln können wir sichere und schöne Orte für Kinder und Jugendliche schaffen. Gleichzeitig stärken wir die soziale Infrastruktur in den Quartieren und verbessern so auch die Lebensqualität."

Konkret werden der Spielplatz Johann-Kroog-Straße (Blumenthal), der Spielplatz Glockenstraße mit Erneuerung des Großspielgeräts (Hemelingen), der Bolz- und Spielplatz Norderländer Straße (Huchting) sowie der Spielplatz Auf dem Halm (Burglesum) saniert bzw. neugestaltet. "Wir möchten Quartiersbewohnerinnen und -bewohner jeden Alters dazu ermutigen, sich im Freien zu bewegen und aktiv zu sein", sagte Senatorin Schilling, "besonders aber Kinder und Jugendliche finden in Städten oft nur eng begrenzte Räume. Mit diesen Investitionen setzen wir ein klares Signal für familienfreundliche Quartiere." Die Maßnahmen werden neben den Bundesmitteln des Sondervermögens ergänzend durch städtische Programme ("Soziale Stadt/Sozialer Zusammenhalt") finanziert. Bei den Planungen berücksichtigt wird auch Barrierefreiheit.

Weitere Umbauten geplant

Darüber hinaus wird die Senatorin für Arbeit, Soziales, Jugend und Integration in Zusammenarbeit mit dem Fachdienst Spielraumplanung beim Amt für Soziale Dienste und dem Umweltbetrieb Bremen in diesem Jahr mindestens 36 Spielplätze anpassen oder umbauen (Kosten gesamt rund 900.000 Euro). Bereits in der Planung sind Teil- oder Neugestaltungen auf acht Spielplätzen, der Ersatz von Spielgeräten auf 16 Spielplätzen sowie größere Reparaturen auf zwölf Spielplätzen. Ein wichtiger Aspekt der Neugestaltungen sind immer auch Beteiligungsformate. Dr. Claudia Schilling: "Niemand weiß besser, was gute Spielplätze ausmacht, als die Kinder und Jugendlichen, die sie täglich nutzen. Deshalb ist es uns sehr wichtig, dass die Familien ihre Ideen und Wünsche einbringen, damit aus dem neuen Spielplatz ein echter Lieblingsort wird." Gleichzeitig seien Beteiligungsformate wie Planungspartys für viele junge Menschen auch eine wichtige Erfahrung, wie Demokratie funktioniert. "Sich einbringen, gehört werden, sich mit anderen abstimmen und Kompromisse eingehen statt auf eigenen Positionen zu verharren: Das sind wichtige Erfahrungen für das soziale Zusammenleben", betonte die Senatorin. Insgesamt stellt das Sozialressort rund 1,3 Millionen Euro im Jahr zur Verfügung, um die etwa 200 öffentlichen Spielplätze instand zu halten.

Ansprechpartnerin für die Medien:
Nina Willborn, Pressesprecherin bei der Senatorin für Arbeit, Soziales, Jugend und Integration, Tel.: (0421) 361-20323, E-Mail: nina.willborn@soziales.bremen.de