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Senat beschließt Ausbildungsplanung 2015

Frühe Planung im Wettbewerb um die besten Köpfe

21.10.2014

"In diesem Jahr ist es uns gelungen, besonders früh die Ausbildungsplanung für das kommende Jahr zu verabschieden. So können wir frühzeitig in den Wettbewerb um die besten Köpfe unter den jungen motivierten Menschen einsteigen", sagt Bremens Finanzsenatorin Karoline Linnert zu der heute (21. Oktober 2014) vom Senat beschlossenen Ausbildungsplanung 2015.

Im kommenden Ausbildungsjahr hat Bremen (Land und Stadt) insgesamt 530 Ausbildungsplätze zu besetzen, das sind 31 mehr als im vergangenen Jahr. Davon entfallen 250 Plätze auf den Kernbereich der öffentlichen Verwaltung (Polizei inklusive Ortspolizeibehörde Bremerhaven, Feuerwehr, Justiz- und Steuerverwaltung sowie allgemeine Verwaltung). Wie in den Vorjahren werden auch in diesem Jahr 105 bezahlte Anerkennungspraktikumsplätze für Erzieherinnen und Erzieher und 55 für Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen angeboten. "Die Plätze für angehende Erzieherinnen und Erzieher brauchen wir für den weiteren Ausbau der Kinderbetreuungsangebote."

Die Polizei und die Feuerwehr Bremen bekommen mehr junge Auszubildende: Der Senat einigte sich heute auf 80 neue Polizistinnen und Polizisten für Bremen, die ab Oktober 2015 ihre Ausbildung an der Hochschule für Öffentliche Verwaltung beginnen sollen. Darüber hinaus erhält die Bremerhavener Polizei 20 Polizeianwärterinnen- und -anwärter. Bei der Feuerwehr Bremen werden 16 Personen die Ausbildung zum 1. April 2015 beginnen können. Falls im Rahmen des in der Erarbeitung befindlichen Brandschutzkonzeptes ein höherer Bedarf ergibt, wird über eine weitere Einstellung zum 1. Oktober 2015 der Senat noch einmal befasst.

"Wir haben es uns angesichts der schwierigen Haushaltslage mit dieser Entscheidung nicht leicht gemacht", betont Innensenator Ulrich Mäurer. Zugleich verweist er darauf, dass der Polizei Bremen und der Feuerwehr Bremen ab spätestens 2018 eine große Personalnot gedroht habe, da personalstarke Jahrgänge aus dem aktiven Dienst ausscheiden würden. Vor diesem Hintergrund hätten Finanzsenatorin Karoline Linnert und der Senat seiner dringlichen Bitte zugestimmt, die Einstellungszahlen zu erhöhen, um die Personalstärke zu stabilisieren.

"Nach wie vor verfolgt der Senat das Ziel, Menschen mit Migrationshintergrund für eine Ausbildung und Tätigkeit im öffentlichen Dienst zu gewinnen. Noch spiegelt der öffentliche Dienst unsere Gesellschaftsstruktur leider nicht wider. Der öffentliche Dienst soll aber so bunt wie unsere Gesellschaft werden. Die besonderen Fähigkeiten und Kenntnisse von Zugewanderten, wie zum Beispiel die Mehrsprachigkeit, helfen den Service zu verbessern", ergänzt Finanzsenatorin Linnert.