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Die Senatorin für Inneres und Sport

Sechs Sportanlagen werden flott gemacht

Bremen investiert rund fünf Millionen Euro in den Sport

30.06.2026

Bremen bringt sechs Sportanlagen auf einen neuen Stand. Rund fünf Millionen Euro fließen in Plätze und Gebäude, die viele Menschen in der Stadt jede Woche nutzen. Den größten Teil davon trägt der Bund.

Im Mittelpunkt stehen drei neue Kunstrasenplätze. Auf den Sportanlagen Hohweg, Curiestraße und Burgwall in Blumenthal werden alte Ascheplätze umgebaut. Bisher mussten die Vereine bei Regen und Frost oft aussetzen. Künftig kann hier das ganze Jahr trainiert werden. In Blumenthal ist der Bedarf besonders hoch, weil der Stadtteil gewachsen ist. Dort entsteht zusätzlich eine Parcours-Anlage, an der Curiestraße wird auch die Weitsprunganlage erneuert. Die neuen Beläge werden mit Quarzsand verfüllt und erfüllen damit die strengen Vorgaben der EU zum Mikroplastik.

Zwei Vorhaben liegen am Wasser. Am Werdersee wird der Steg am Deichschart saniert. Er stammt noch aus den 1980er Jahren und ist an vielen Stellen nicht mehr sicher. Der neue Steg wird etwas tiefer gelegt. Wer dort mit einem Boot anlegt, vor allem die Ruderinnen und Ruderer, kommt künftig leichter und sicherer ans Wasser. Am Stadtwaldsee wird die Slipanlage erneuert. Über sie bringen die Vereine ihre Boote ins Wasser. Das alte Holz ist durchgefault. Hier entsteht eine Anlage, die wieder viele Jahre hält.

Auch ein Gebäude wird saniert. Am Jakobsberg bekommt die Umkleide des Bremer Sport-Clubs eine Dämmung, die alte Ölheizung kommt raus, das Dach wird für eine Solaranlage vorbereitet. Das spart Energie und Geld und macht die Räume das ganze Jahr nutzbar.

Sportsenatorin Dr. Eva Högl: "Sport hält die Menschen zusammen. Dafür brauchen wir Plätze, auf denen man auch wirklich aktiv sein kann. Nicht nur im Sommer, auch bei Regen und Frost, eben das ganze Jahr. Wir holen das Geld nach Bremen und bringen es genau dorthin, wo die Vereine es spüren. In den Platz, in den Steg, in die Umkleide. Das ist Sportpolitik zum Anfassen."

Das Geld kommt überwiegend vom Bund, aus zwei Förderprogrammen für Infrastruktur und Sportstätten. Zusammen mit dem Bremer Anteil umfasst das Paket rund fünf Millionen Euro. Die Arbeiten beginnen ab 2026. Die größeren Bauvorhaben sind für 2027 vorgesehen.

Ansprechpartner für die Medien:
René Möller, Pressesprecher bei der Senatorin für Inneres und Sport, Tel.: (0421) 361-9002, E-Mail: rene.moeller@inneres.bremen.de

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