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Senatskanzlei

Schweigen für die Opfer des rechten Terrors

Bürgermeister Böhrnsen nimmt mit Bürgerinnen und Bürgern aus Bremen und Bremerhavenen an Staatsakt in Berlin teil

23.02.2012

Am Bremer Rathaus wehen heute (23.2.2012) die Deutschlandflagge und die Bremer Flagge mit Trauerflor. Anlass ist das deutschlandweite Gedenken der zehn Opfer der rechtsterroristischen Mordserie sowie der Verletzten der Kölner Sprengstoffanschläge und aller Opfer rechtsextremer Gewalt in Deutschland. An dem zentralen Staatsakt, der heute im Konzerthaus am Gendarmenmarkt in Berlin stattfindet, nehmen auch Bürgermeister Jens Böhrnsen sowie Bürgerinnen und Bürgern aus Bremen und Bremerhavenen teil, die sich für die Integration ausländischer Mitbürgerinnen und Mitbürger sowie für ein friedliches Miteinander in der Gesellschaft engagieren.

Die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände und der Deutsche Gewerkschaftsbund haben zu einer Schweigeminute für die Opfer des rechten Terrors aufgerufen. Diesem bundesweiten Aufruf hat sich auch der Senat angeschlossen. Bürgermeister Jens Böhrnsen und Bürgermeisterin Karoline Linnert bitten alle Bremerinnen und Bremer, um 12 Uhr für eine Minute innezuhalten und ein gemeinsames Zeichen gegen Fremdenhass und Gewalt zu setzen.

Bürgermeister Böhrnsen und Staatsrätin Quante-Brandt (Bildmitte) mit den Gästen aus Bremen und Bremerhaven in der Bremer Landesvertretung
Bürgermeister Böhrnsen und Staatsrätin Quante-Brandt (Bildmitte) mit den Gästen aus Bremen und Bremerhaven in der Bremer Landesvertretung

Bereits am gestrigen Mittwochabend war Bürgermeister Böhrnsen nach Berlin gereist. In der Bremer Landesvertretung begrüßte er gemeinsam mit der Bremer Bevollmächtigten beim Bund und für Integration, Staatsrätin Prof. Dr. Eva Quante-Brandt, die Bremer Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Gedenkveranstaltung. Böhrnsen: „Es ist wichtig und es ist richtig, an die im vergangenen Jahr aufgedeckten zehn Morde mit rechtsextremem Hintergrund zu erinnern und der Opfer zu gedenken. Und es ist ein starkes Signal, dass Bundesrat und Bundestag, die Bundesregierung, der Bundespräsident und das Bundesverfassungsgericht gemeinsam zu dieser Veranstaltung eingeladen haben. Unser Land setzt ein Zeichen gegen den Terror. Das zeigt sich auch darin, dass Gewerkschaften und Arbeitgeberverbände gemeinsam dazu aufgerufen haben, für eine Schweigeminute in der Arbeit innezuhalten, um der Opfer rechtsextremistischer Gewalt zu gedenken.“

Foto: Senatspressestelle