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Sonstige

Reimar-Lüst-Lecture am 25. März 2003 im Bremer Max-Planck-Institut

18.03.2003

Das Max-Planck-Institut für Marine Mikrobiologie, Bremen, teilt mit:

Aus Anlass des 80.Geburtstags von Prof. Dr. Reimar Lüst veranstaltet das Max-Planck-Institut für Marine Mikrobiologie, Celsiusstraße 1, am 25. März die traditionelle Reimar-Lüst-Lecture.



Prof.Dr. Reimar Lüst

Zum Auftakt der Veranstaltung um 12.00 Uhr wird der Direktor des Bremer Max-Planck-Instituts, Prof. Dr. Bo Barker Jørgensen, den Bremer Ehrenbürger Prof. Lüst und die Geburtstagsgäste begrüßen.

Prof. Dr. Reimar Lüst wurde 1923 in Wuppertal geboren. Mit 28 Jahren wurde er in Göttingen im Fachgebiet Theoretische Physik promoviert. Er war Mitarbeiter am Max-Planck-Institut für Physik in Göttingen und später am Max-Planck-Institut für Physik und Astrophysik in München. Dazwischen arbeitete er als Gastprofessor am Courant Institute der New York University, am Massachusetts Institute for Technology (MIT) und am California Institute for Technology (Caltech).

1960 habilitierte er sich in Theoretischer Physik an der Ludwig-Maximilians-Universität in München. Es folgten Jahre als Direktor des Max-Planck-Instituts für extraterrestrische Physik in Garching (1963 bis 1974), als wissenschaftlicher Direktor bei der European Space Research Organisation ESRO (1962-1964), als Vorsitzender des Wissenschaftsrats (1969 -1972), als Präsident der Max-Planck-Gesellschaft (1972-1984), und schließlich als Generaldirektor der Europäischen Weltraumorganisation ESA (1984-1990). Von 1989 bis 1999 war er Präsident der Alexander-von-Humboldt-Stiftung. Seit 1999 ist er Chairman des Board of Governors der International University Bremen.

Prof. Lüst ist Mitglied zahlreicher wissenschaftlicher Gesellschaften sowie Träger hoher Auszeichnungen. Im November 2001 erhielt er die Ehrenbürgerwürde der Freien Hansestadt Bremen.


Der Hauptredner, Dr. David J. Des Marais vom NASA Ames Research Center in den USA, wird anschließend in seinem Vortrag über die Suche nach den Ursprüngen des Lebens berichten. Bei dieser Spurensuche setzen die Forscher moderne Methoden der Biogeochemie und Mikrobiologie ein, die sie auch bei ihrer Suche nach Leben auf dem Mars und anderen Himmelskörpern anwenden werden. Die große Frage dabei lautet, wie sich das Leben entwickelt hat und welche Grundvoraussetzungen für das Leben allgemein erfüllt sein müssen.