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Senatskanzlei

Projekt "Sauberer Ohlenhof" wird fortgesetzt

Stadt und Wohnungsbaugesellschaften verständigen sich auf Verlängerung

01.07.2026

Es ist ein Projekt mit Vorbildcharakter und geht jetzt in die Verlängerung: Das in der Sicherheitspartnerschaft Gröpelingen verankerte Vorhaben "Sauberer Ohlenhof" startet heute (1. Juli 2026) in eine neue Phase. Es ist eine Kooperation verschiedener städtischer Stellen und mehrerer im Quartier aktiver Wohnungsbaugesellschaften.

Erstmals aufgelegt wurde "Sauberer Ohlenhof" vor fünf Jahren. Kern des Projektes war, dass es regelmäßig nach den Abfuhrtagen des "Gelben Sack" sowie zusätzlich ein Mal pro Monat eine Flächenreinigung gibt. Dies zeigt auch schnell gute Erfolge: Der Ohlenhof wurde sauberer. Nachdem das Konzept wegen Kürzungen in der Arbeitsmarktförderung durch den Bund vorübergehend eingestellt werden musste, kann es nun neu belebt werden. Die Wohnungsbaugesellschaften Brebau, Espabau, Gewoba, Vonovia und LEG beteiligten sich daran. Vorgenommen werden die Reinigungen durch den Beschäftigungsträger "Öko-Net". In die Koordinierung eingebunden sind zudem Die Bremer Stadtreinigung (DBS) und das Ortsamt Bremen-West.

Ziel ist es, die Sauberkeit in dem Wohnquartier mit etwa 2.500 Wohnungen spürbar zu erhöhen. Das ist auch im Interesse der Wohnungsbaugesellschaften, die ihren Mieterinnen und Mietern ein angenehmes Wohnumfeld bieten möchten. In der ersten Testphase von "Sauberer Ohlenhof" hatte sich die Zahl der illegalen Müllablagerungen im Pilotbezirk etwa halbiert.

Zurzeit finden Gespräche mit den beteiligten Partnern statt, um die guten Erfahrungen von Gröpelingen aus in den Bremer Osten in die geplanten Konzepte „Sauberes Schweizer Viertel“ und „Sauberes Tenever“ zu übertragen.

Ansprechpartner für die Medien:
Christian Dohle, Pressesprecher des Senats, Tel.: (0421) 361-2396, E-Mail: christian.dohle@sk.bremen.de

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