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Die Senatorin für Wirtschaft, Häfen und Transformation

Neue Flächen für die Offshore-Industrie

04.05.2011

Der Boom der Offshore-Windenergiebranche in Bremerhaven kann weitergehen. Um auch künftig Unternehmen ansiedeln zu können, hat die Deputation für Wirtschaft und Häfen heute (Mittwoch, 4.5.2011) beschlossen, im südlichen Fischereihafen neue Gewerbeflächen aufzubereiten und mit einer neuen Straße zu erschließen.

Wirtschafts- und Häfensenator Martin Günthner: „ Wir haben nach wie vor einen erheblichen Nachfragedruck. Mit dem neuen Offshore-Terminal wird dies noch zunehmen. Deshalb ist es von großer Bedeutung jetzt weitere Flächen vorzubereiten, damit in Bremerhaven weitere Unternehmen investieren und Arbeitsplätze geschaffen werden können.“
Konkret geht es bei den jetzt beschlossenen Maßnahmen um die Verlängerung der Labradorstraße und die Baureifmachung einer bis zu 19,7 Hektar großen Gewerbefläche. Hierfür werden insgesamt 8,35 Mio. Euro benötigt, die aus dem Haushalt des Senators für Wirtschaft und Häfen finanziert werden.

Die Rentabilität der öffentlichen Investitionen war kürzlich vom Prognos Institut umfassend untersucht worden. Dabei kamen die Gutachter zu dem Ergebnis, dass die Realisierung eines Offshore-Terminals der Schlüssel für die weitere erfolgreiche Ansiedlung von Unternehmen der Windenergie-Industrie sein wird. Diese Ansiedlungen werden vor allem auf den Gewerbeflächen erwartet, die sich räumlich an den neuen Terminal anschließen. In der Folge ist in den kommenden Jahrzehnten mit mindestens 7.000 bis zu 14.000 neuen Arbeitsplätzen zu rechnen.