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Sonstige

Mit Erdgas freie Fahrt in die Umweltzone

05.02.2010

Senator Loske gratuliert der Bremer Offensive zu zwei Erdgas-LKW

Pünktlich zum Jahresbeginn bekommt die Bremer Offensive schweren Zuwachs in der Familie der Erdgasfahrzeuge. Der Bremer Großhandel Hinsch & Co. Bremen GmbH hat sich zwei Erdgas-LKW á 6,5 t bestellt, um damit täglich Kunden in der Bremer Innenstadt mit Frischdienstprodukten zu beliefern. Beide Iveco Fahrzeuge entsprechen dem modernsten Abgasstandard für Verbrennungsmotoren in der EU. „Mit unseren neuen Erdgas-Lieferwagen reduzieren wir den Ausstoß klimaschädlicher Schadstoffe, sparen Geld und haben keinerlei Einschränkungen bezüglich unserer innerstädtischen Lieferwege“, erklärt der Geschäftsführer der Firma Hinsch & Co. Ulrich Garske.

Ulrich Garske, Geschäftsführer der Firma Hinsch & Co. Bremen GmbH (Mitte) erhält von Fred Jackisch, Umwelt- und Klimaschutz swb, den Scheck über die Fördersumme und von Harald Droste, Geschäftsführer IVECO Nord Nutzfahrzeuge GmbH die Schlüssel für seine neuen Erdgas-LKW (rechts)

Ulrich Garske, Geschäftsführer der Firma Hinsch & Co. Bremen GmbH (Mitte) erhält von Fred Jackisch, Umwelt- und Klimaschutz swb, den Scheck über die Fördersumme und von Harald Droste, Geschäftsführer IVECO Nord Nutzfahrzeuge GmbH die Schlüssel für seine neuen Erdgas-LKW (rechts)

Was den Verkehr anbelangt, gilt Bremen schon als sehr grüne Stadt. Mit der Verschärfung der Umweltzonen ab dem 1.Januar 2010 soll vor allem die Innenstadt noch sauberer werden. Umweltsenator Loske äußert sich erfreut: „Saubere LKW wie diese zeigen, wie Luftreinhaltung und Wirtschaftsverkehr in Einklang stehen können. Ich würde mir wünschen, dass die Anschaffung der Firma Hinsch & Co. im Gewerbe viele Nachahmer findet.“


Die Bremer Offensive, getragen von swb und flankiert durch den Bremer Senator für Umwelt, Bau, Verkehr und Europa, unterstützt seit 2003 Erdgasfahrzeuge im Land Bremen. Grund hierfür ist die positive Umweltbilanz des Erdgasantriebs: Der CO2-Ausstoß von Erdgasmotoren ist um rund 25 Prozent geringer als bei einem Benziner und der Stickoxidausstoß sogar bis zu 80 Prozent. Erdgasfahrerinnen und –fahrer sind seit Juli 2009 aufgrund des hohen Anteils an Bio-Erdgas sogar noch umweltschonender unterwegs als vorher. Das Bio-Erdgas wird aus organischen Lebensmittelrest- und Abfallstoffen sowie aus Gülle gewonnen. Das Bio-Erdgas bezieht swb aus einer Biogasanlage in Werlte (Emsland). Und: Ein Erdgasauto stößt so gut wie keine Feinstaubpartikel aus und ist so problemlos für die Umweltzonen gewappnet.


Informationen zur Initiative und zum Förderprogramm (700 Euro bei Neukauf/Umrüstung): www.bremer-erdgasfahrzeug.info oder unter der Telefonnummer 0421/23001115.



Foto: Bremer Offensive